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In Salzgitter geht es um die rechte Gefahr und den Tempelberg

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20:55 21.04.2021
Spricht über die rechte Gefahr: Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung.
Spricht über die rechte Gefahr: Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung. Quelle: Florian Peljak
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Salzgitter

„Die Gefahr von rechts“ und „der Konflikt um den Tempelberg“ stehen bei der Volkshochschule nächste Woche im Terminplan. Sie lädt wein zu zwei Online-Vorträgen auf ihrer Internetseite. Den Anfang machen am Dienstag, 27. April, um 19.30 Uhr die Referentinnen Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger, die sich mit „Neonazis und Antisemitismus“ beschäftigen und sich fragen, wie groß ist die Gefahr von rechts ist.

Die beiden Journalistinnen sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremistinnen und Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen. Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung, Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin des Blattes. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

Am Mittwoch, 28. April, um 19.30 Uhr widmet sich Joseph Croitoru unter dem Titel „Anspruch auf heiligen Boden“ mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt um den Tempelberg. Er geht dabei auf die Auseinandersetzungen der verschiedenen Religionen ein, für sie alle geht es um einen heiligen Ort in Jerusalem.

Joseph Croitoru, geboren 1960 in Haifa, ist Historiker und Journalist. Lange war er Autor der Feuilletons der FAZ und der NZZ mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, jetzt schreibt er unter anderem für den Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und für die taz. Im Januar 2021 ist bei C.H. Beck sein Buch „Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten“ erschienen.

Von Roland Weiterer