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Geld für das neue Feuerwehrhaus in Salzgitter-Thiede

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09:42 30.12.2021
Übergabe des Förderbescheids: Ortsbrandmeister Marc Borchardt, Staatssekretär Stephan Manke und Oberbürgermeister Frank Klingebiel, dahinter die Landtagsabgeordneten Stefan Klein und Christoph Plett sowie feuerwehr-Dezernent Eric Neiseke (Mitte).
Übergabe des Förderbescheids: Ortsbrandmeister Marc Borchardt, Staatssekretär Stephan Manke und Oberbürgermeister Frank Klingebiel, dahinter die Landtagsabgeordneten Stefan Klein und Christoph Plett sowie feuerwehr-Dezernent Eric Neiseke (Mitte). Quelle: Stadt Salzgitter
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Salzgitter

Staatssekretär Stephan Manke hat in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Stefan Klein und Christoph Plett und dem Ortsbrandmeister Marc Borchardt Oberbürgermeister Frank Klingebiel einen Förderbescheid über 630.000 Euro für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Thiede überreicht.

Das Innenministerium bewilligt insgesamt rund 18,5 Mio. Euro für Kommunen in ganz Niedersachsen. Gefördert werden im aktuellen Verfahren wichtige Investitionen für den Brandschutz. Dazu gehören außer neuen Feuerwehrhäusern auch Einsatzfahrzeuge oder Brandschutzmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen.

„Die freiwilligen Feuerwehren leisten einen enorm wichtigen Beitrag für unsere Stadtgesellschaft“, so Oberbürgermeister Frank Klingebiel. Die Stadt sei seit langem dabei, auch zeitgemäße infrastrukturelle Voraussetzungen zu schaffen. „Bei diesen Vorhaben nun Unterstützung vom Land zu bekommen, ist eine große Hilfe.“

Laut OB entspreche die Unterbringung der Thieder Ortsfeuerwehr, eine der am stärksten beschäftigten Feuerehren im Stadtgebiet, „schon längst nicht mehr den aktuellen Anforderungen“. Dass das Land den Neubau mit 630.000 Euro bezuschusst, nennt er „ein wichtiges Signal und ein deutliches Zeichen der Wertschätzung“.

Am Grashof am Thieder Freibad soll ein modernes Feuerwehrhaus entstehen. Der Aufstellungsplan für die Änderung des Bebauungsplanes ist bereits erfolgt. Die aktuell 52 Köpfe zählende Truppe ist bereits seit den 1980er Jahren am Dorfkrug im Zentrum des Stadtteils untergebracht. „Das bisherige Gebäude kommt an seine Grenzen. Es reichen weder die räumlichen Kapazitäten noch hält die Bausubstanz“, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Wände haben schon extrem viel Feuchtigkeit gezogen, die modernen Fahrzeuge sind inzwischen größer als die vorhandenen Stellplätze. Im Neubau soll dann ein eigener Stellplatz für jedes Fahrzeug verfügbar sein, dazu kommen unter anderem Lagermöglichkeiten, größere Schulungsräume und separate Umkleiden mit Duschen.

Von Roland Weiterer