Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Salzgitter Es wird kräftig gebuddelt in Salzgitters Seeviertel
Nachrichten Salzgitter Es wird kräftig gebuddelt in Salzgitters Seeviertel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:58 22.06.2020
Begehbar bleibt der bereits ausgebaute Abschnitt der Seeweg-Achse von der Kattowitzer Straße in Richtung Stadtbibliothek bis zur Kita Wilhelm-Kunze-Ring. Der Durchgang zur Goethestraße vom Platz der Skulpturen ist ebenfalls möglich. Quelle: Stadt Salzgitter
Anzeige
Lebenstedt

Die Arbeiten für die weitere Umgestaltung der Seeweg-Achse beginnen in der letzten Juniwoche an der Querung Neißestraße. Der Übergang an der nördlichen Seite wird zuerst erneuert. Annähernd zeitgleich starten die Arbeiten auf dem Spazierweg. Fußgänger können diesen Bereich während der Bauarbeiten nur eingeschränkt nutzen. Autofahrer müssen auf der Neißestraße mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Aus der nördlichen Richtung werden die Fußgänger über die Brucknerstraße umgleitet.

Die Bauarbeiten auf der Seeweg-Achse sind mit Einschränkungen für die Fußgänger sowie die Radfahrer verbunden, teilt die Stadtverwaltung mit. Deswegen wird die Verbindung zwischen der Neißestraße, die entlang der Kindertagesstätte Wilhelm-Kunze-Ring und der Stadtbibliothek führt, in drei Abschnitten ausgebaut.

Anzeige

Start an der Neißestraße

Nach dem Start auf der nördlichen Seite der Neißestraße folgt mit geringem zeitlichem Versatz zirka ab dem 29. Juni der Abschnitt bis zur Kita Wilhelm-Kunze-Ring. Die Arbeiten dort dauern voraussichtlich bis zum 7. September. Die Maßnahme ist nicht zu übersehen. Bauzäune sichen den gesamten Bereich ab. Ein Schild informiert über das Projekt. Darüber hinaus werden Grafiken mit den Umleitungsstrecken an den Bauzäunen befestigt. Die Fußgänger sowie die Radfahrer dürfen während dieser Arbeiten den Baustellenbereich der Seeweg-Achse von der Neißestraße bis zur Kita Wilhelm-Kunze-Ring aus Sicherheitsgründen nicht betreten. Die ausgeschilderte Umleitung ist zu nutzen. Begehbar bleibt während der gesamten Zeit der bereits ausgebaute Abschnitt der Seewegachse von der Kattowitzer Straße in Richtung Stadtbibliothek / Rathaus bis zum Kindergarten Wilhelm-Kunze-Ring. Der Durchgang zur Goethestraße ist ebenfalls möglich.

Abschließend folgt der dritte Bauabschnitt der gesamten Baumaßnahme voraussichtlich ab dem 17. September bis zum 3. Dezember von der Kita Wilhelm-Kunze-Ring in Richtung Stadtbibliothek. Über die Einzelheiten will die Stadt „zu gegebener Zeit“ informieren. Die Arbeiten sind wetterabhängig. Die Bauleitung ist regelmäßig vor Ort und beantwortet Fragen. Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Einschränkungen.

Verbindungen im Seeviertel

Bei der Seeweg-Achse handelt es sich um die fußläufigen Verbindungswege im Seeviertel zwischen dem Salzgittersee, der Kattowitzer Straße, der Neißestraße und der Albert-Schweitzer-Straße. Im Jahr 2016 wurde der erste Bauabschnitt zwischen der Kattowitzer Straße bis zum Kita Wilhelm-Kunze-Ring ausgebaut. In dem sanierten Abschnitt wurden neue Bänke aufgestellt, die die Aufenthaltsqualität verbessern und die Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Salzgittersee stärken.

Noch nicht ausgebaut ist der Verbindungsweg zwischen der Neißestraße, entlang der Kita Wilhelm-Kunze-Ring bis zur Stadtbibliothek. Dieser Weg befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Der Rat der Stadt hat 2019 beschlossen, dass dieser Bereich ebenso ausgebaut werden soll. Der entsprechende Auftrag wurde vergeben.

Entstehen werden in diesem Abschnitt multifunktional nutzbare und gestalterisch hochwertige Freiflächen. Die Gestaltung der Wege erfolgt nach den Vorgaben des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für das Seeviertel sowie der im Dezember 2015 vom Rat der Stadt beschlossenen Rahmenplanung. Anregungen und Ideen der Anwohnerinnen und Anwohner sind darin ebenso eingeflossen wie die unterschiedlichen Anforderungen und Maßgaben von Nutzerinnen und Nutzern sowie Rettungsdiensten.

Insgesamt sind rund 550.000 Euro für die gesamte Baumaßnahme einschließlich der Baunebenkosten vorgesehen. Das Projekt wird aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes refinanziert.

Von Roland Weiterer

Anzeige