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Ein himmlischer Geburtstagsgruß für Imatra aus Salzgitter

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17:01 24.08.2020
Die Fahne mit dem Wappen der finnischen Partnerstadt Imatra weht nun in Salzgitter auf dem Platz der Städtepartnerschaften. Quelle: Rudolf Karliczek
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Salzgitter

Schon wieder weht eine neue Flagge auf dem Platz der Städtepartnerschaften, dem Europaplatz in Lebenstedt. Nachdem sich am vergangenen Nationalfeiertag Frankreichs am 14. Juli einige Bewohner Salzgitters beim Anblick des Stadtwappens von Créteil verwundert die Augen gerieben hatten, ist nun das Stadtwappen von Imatra zu sehen. Es ist eine Art himmlischer Geburtstagsgruß. Die Fahne hängt vermutlich bis zum 6. September in Salzgitter.

Zu den Feiern anlässlich des 72.sten Gründungstags der finnischen Partnerstadt Imatra am 22.August konnte Oberbürgermeister Frank Klingebiel nicht vor Ort sein. Coronabedingt findet keine große Geburtstagsfeier in Imatra statt, aber der Bitte seines Amtskollegen Kai Roslakka kam Salzgitter OB gerne nach und gratulierte mit einer Videobotschaft, die im Stadtzentrum von Imatra auf einer Großbildwand gezeigt wurde.

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Persönliche Besuche waren in diesem Jahr wie so vieles andere nicht möglich, doch auf anderen Wegen wird die Städtefreundschaft mit Imatra weiterhin gepflegt. Fußball- und Eishockeyteams, aber auch offizielle Delegationen und Musikbands wie die „Dark Ride Brothers“, die auf dem Altstadtfest spielten, haben diese Freundschaft jahrelang belebt und gefestigt. Am 6. Dezember, dem Nationalfeiertag Finnlands und der damit verbundenen Unabhängigkeit vom Russischen Reich im Jahr 1917, soll die Flagge mit dem Wappen wieder am Platz der Städtepartnerschaften wehen.

Das offizielle Emblem und Wahrzeichen von Imatra ist das Wappen. Die Bürger betrachten es als einen wichtigen Teil ihrer Identität, symbolisieren doch die Farben Rot, Silber und Gold die Ziele Weiterentwicklung, Lebenslust, Wohlstand und Gesundheit. Es zeigt in rotem Schild drei senkrechte, in zwei Richtungen gerichtete silberne Blitze mit goldenen Spitzen. Das Wappen weist auf die wichtige Bedeutung des Wasserkraftwerks und der damit gewonnenen Elektrizität, die die Industrialisierung für die Stadt und die Region überhaupt erst möglich machte, hin. Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde der Fluss Vuoksi zur Stromerzeugung erstmals gestaut und die Kapazität des Kraftwerks wurde dann im Zeitraum von 1929 bis 1937 von 56 auf 125 Megawatt gesteigert.

Von Roland Weiterer