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Die Sternsinger segnen auch das Rathaus in Salzgitter

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16:24 05.01.2022
Empfang im Ratssaal: Stefan Klein (links) begrüßt die Sternsinger Rouven Gorgol, Lea Wolff, Noah Wolff und Rhyne Nasarani sowie die Begleiter Jutta Wolff und Joachim Hildebrandt sowie Jürgen Franz Selke-Witzel, Pastoralreferent für das Dekanat Goslar-Salzgitter.
Empfang im Ratssaal: Stefan Klein (links) begrüßt die Sternsinger Rouven Gorgol, Lea Wolff, Noah Wolff und Rhyne Nasarani sowie die Begleiter Jutta Wolff und Joachim Hildebrandt sowie Jürgen Franz Selke-Witzel, Pastoralreferent für das Dekanat Goslar-Salzgitter. Quelle: Stadt Salzgitter
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Salzgitter

Auf ihrer Tour durch Salzgitter haben die Sternsingerin und drei Sternsinger der katholischen Gemeinde Christ König aus Salzgitter-Bad auch das Rathaus in Lebenstedt besucht. Verschiedene Gruppen sind noch bis zum 9. Januar unterwegs, um Gottes Segen zu überbringen und Spenden für notleidende Kinder in der Welt zu sammeln, heißt es in einer Pressemitteilug.

„Es ist guter Brauch und ein schöner Jahresauftakt, euch hier im Ratssaal zu begrüßen“, sagte der Erste Bürgermeister Stefan Klein. Er bedankte sich bei der kleinen Gruppe stellvertretend für alle Sternsingerinnen und Sternsinger, die in der Stadt unterwegs sind, um Spenden zu sammeln. Sein Dank galt damit den vier katholischen Pfarreien St. Marien, St. Joseph, St. Maximilian Maria Kolbe, St. Bernward, die sich an der Sternsingeraktion beteiligten. „Euer Engagement ist beeindruckend und ein wichtiges Signal der Zuversicht und der Hoffnung“, betonte er.

Der Erste Bürgermeister bedankte sich für das vorgetragene Gedicht der Gruppe, den Segen und unterstützte mit einer Spende der Stadt die Aktion. Die Erlöse des Drei-Königs-Singens sind für weltweite Kinder-Hilfsprogramme bestimmt. Unter dem diesjährigen Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ geht es 2022 um die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika.

Jürgen Franz Selke-Witzel, Pastoralreferent für das Dekanat Goslar-Salzgitter, betonte, dass die Sternsingeraktion die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder sei. Die Mädchen und Jungen erfreuen damit nicht nur die Menschen vor Ort, denen sie zu Beginn des Jahres alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen wünschen, sondern sie zeigen sich solidarisch mit anderen Kinder auf dem gemeinsamen Planeten Erde. Das gesammelte Geld ermöglicht demnach Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Sternsingerinnen und Sternsinger in Salzgitter sind bis zum 9. Januar unterwegs. Einzelne Gruppen bringen den Segen vor die Haustür oder es finden Segensauftritte unter freiem Himmel an öffentlichen Orten statt. Darüber hinaus gibt es in den Kirchen sogenannte Segentüten mit Segensaufklebern, Sternsinger-Motto-Kärtchen und Überweisungsträger, damit viele Spenden gesammelt werden. Im vergangenen Jahr kamen in Salzgitter knapp 20.000 Euro zusammen.

Von Roland Weiterer