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Salzgitter Die Ostfalia in Salzgitter hat ihre Medienpreise vergeben
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Die Ostfalia in Salzgitter vergibt die Medienpreise

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12:51 22.03.2021
Von der Ostfalia ausgezeichnet: Martin Hauser bei dem Dreh zu seinem Kino-Werbespot "Feel the Movie". Er erhielt einen Medienpreis in der Kategorie Film und Video.
Von der Ostfalia ausgezeichnet: Martin Hauser bei dem Dreh zu seinem Kino-Werbespot "Feel the Movie". Er erhielt einen Medienpreis in der Kategorie Film und Video. Quelle: Privat
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Salzgitter

In diesem Semester ist alles ein bisschen anders: Zwar gab es die Jahresausstellung der Studierenden im Fach Mediendesign an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, doch die erfolgte rein digital. Fünf Wochen lang waren die Beiträge auf www.endpraese.de zu sehen. Am Ende wurden auch die Ostfalia Medienpreise in den jeweiligen Kategorien verliehen – auch das ging nur online per Live-Schaltung.

Insgesamt waren 40 Arbeiten von 42 Studierenden aus dem fünften Semester sowie ausgewählte Bachelor-Abschlussarbeiten und einige Masterarbeiten des ersten Semesters im Mediendesign zu sehen. Darunter waren Printarbeiten, Corporate Designs, 2D- und 3D-Animationen, fiktive Werbespots, Games und sogar ein Hörspiel. In den fünf Wochen clickten sich um die 5.500 Nutzer durch die Ausstellungsseiten. „Die Studierenden haben das richtig gut hinbekommen, es war ein erfolgreicher Prototyp – die Zugriffszahlen aus den letzten Wochen sprechen für sich“, so Professor Klaus Neuburg, unter dessen Anleitung die Studierenden die Online-Ausstellung auf die Beine gestellt haben.

Für die Teilnehmenden gehörten die Auszeichnungen zu den Highlights: Dank der Stadt Salzgitter sowie der Öffentlichen Versicherung Braunschweig konnten wieder Preise in drei Kategorien (Film / Video, Interaktive Medien/Animation und Kommunikationsdesign/Print) in Höhe von jeweils 1000 Euro verliehen werden. Für den Publikumspreis gab es noch einmal 250 Euro.

Es war nicht leicht für die Jury – daher wurden insgesamt fünf Preise verliehen. In der ersten Kategorie (Film/Video) teilten sich Sören Wachsmuth („Zimmer 7“) und Martin Hauser („Feel the Movie“) den Preis. Danny Seggelke konnte sich über 1.000 EUR für sein Projekt „Enjoy your breakfast“ in der Kategorie Animation/Interaktive Medien freuen. Für ihre Arbeiten im Kommunikationsdesign/Print erhielten Merit Brennecke („Female Athletes“) und Alina Henne („Namaka“) jeweils 500 Euro. Der Publikumspreis, für den jeder Online-Besucher per Like abstimmen konnte, ging an Amalia Ring für ihr Projekt „stücknatur“.

Die Jury bestand seitens der Sponsoren aus Hartmut Schölch, Inge Pelzer und Gabriele Sagroske von der Stadt sowie Frederike Kühn von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Lisa Koch, eine Freelance-Designerin aus Berlin, und Laura Wittig, Geschäftsführerin der Social-Media-Agentur Kreativrausch in Braunschweig, waren externe Unterstützerinnen aus der Kreativbranche. Die Hochschuldozentinnen Professor Melanie Beisswenger, Professor Jutta Tränkle, Dr. Berit Andronis und Dr. Heike Hümme bildeten den wissenschaftlichen Teil der Jury.

Die prämierten Arbeiten sind online auf der Internetseite www.mediendesign-studium.ostfalia.de/events/ausstellung zu finden. Folgenden Beiträge wurden ausgezeichnet. Sören Wachsmuth, „Zimmer 7“: Dieser 30-minütige Dokumentarfilm ist autobiografisch und erzählt von Erinnerungen an seine verstorbene Mutter, die er zusammen mit seien beiden Geschwistern anhand von Fotos und Gesprächen rekonstruiert.

Martin Hauser, „Feel the Movie“: Der engagierte Student und Kino-Fan hat diesen Werbeclip für das Kino komplett selbst erstellt – vom Drehbuch über die Regie bis hin zur Post-Produktion. Er möchte damit zeigen, dass ein Kinobesuch viel eindrucksvoller ist als sich den Film zuhause anzuschauen.

Danny Seggelke, „Enjoy your breakfast“: Dieser 2D-Animationsfilm wurde sowohl für seine besonders flüssige Animation und Bewegung ausgezeichnet als auch für die witzige Idee. Mit ihm nahm Seggelke im Juli 2020 bereits erfolgreich am Virtual Showcase, einer von Animation Educator’s Forum (AEF) und ASIFA-Hollywood (USA) initiierten internationalen Plattform für Hochschularbeiten, teil.

Merit Brennecke, „Female Athletes“: Selbst in der zweiten Basketballbundesliga bei Eintracht Braunschweig aktiv, hat Brennecke in ihrer Arbeit das Thema „Gleichberechtigung bei Frauen im Leistungssport“ behandelt. Dazu hat sie ein umfangreiches Magazin sowie einen Imagefilm erstellt.

Alina Henne, „Namaka“: Hier faszinierte die Jury die Komplexität der Arbeit: Sie reichte von der Erstellung von individuellen Glasflaschen im Handätzverfahren über das Corporate Design dieser Marke, die unter Namaka vertrieben werden soll, bis hin zur Entwicklung von 2D-animierten Geschichten. Der Clou bei diesem Produkt ist, dass jede Flasche eine eigene Geschichte erzählt, die beim Kauf über einen QR-Code angesehen werden kann.

Amalia Ring, „stücknatur“: In liebevoller Handarbeit hat die Studentin ein komplettes Corporate Design inklusive Webshop und Visitenkarten für eine Schmuckmarke entwickelt: ein Stück Natur wird zu einem persönlichen Schmuckstück verarbeitet.

Von Roland Weiterer

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