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Salzgitter Die Impfteams in Salzgitter sind wieder unterwegs
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Die Impfteams in Salzgitter sind wieder unterwegs

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11:31 20.01.2021
Impftermin im Wohnheim: Pflegefachkraft Franziska Winter mit Jan Wietbrock (Freiwiligendienst Johanniter) und Arzt Andreas Flaum.
Impftermin im Wohnheim: Pflegefachkraft Franziska Winter mit Jan Wietbrock (Freiwiligendienst Johanniter) und Arzt Andreas Flaum. Quelle: rk
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Salzgitter

Es gibt wieder Nachschub an Impfstoff in der Stadt. Am Montag, 18. Januar, trafen weitere rund 1.150 Impfdosen in Salzgitter angekommen ein, die mobilen Teams setzten am Tag danach ihre Arbeit in den Alten- und Pflegeheimen fort.

„Bisher wurde in zehn Alten- und Pflegeheimen in Salzgitter geimpft. Insgesamt sind dabei alle 1.154 Impfungen verabreicht worden“, so Oberbürgermeister Frank Klingebiel. Nun erfolgen aufgrund der vom Land Niedersachsen zugeteilten neuen Dosen die Erstimpfungen entsprechend der Priorisierung des Landes in den fünf verbleibenden Heimen, den beiden Krankenhäusern sowie beim Personal des Rettungsdienstes.

Unter anderem nahmen rund 200 Bewohner und Mitarbeitende des Altenpflegeheimes Am Greifpark das Angebot an und ließen sich impfen. „Mit jeder Impfung machen wir einen kleinen, aber wichtigen Schritt hin zum Ende der Pandemie und schützen besonders gefährdete Mitbürgerinnen und Mitbürger vor dem Virus“, ergänzt Frank Klingebiel. Die Stadt könnte noch mehr und noch schneller impfen, wenn wir mehr Impfstoff erhalten würden.

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann habe am 15. Januar in der Videokonferenz mit den Oberbürgermeister mitgeteilt, dass der Hersteller Pfizer durch einen Werkumbau vorerst Liefer- und Produktionsschwierigkeiten hat, was zu einer Verzögerung des Anfang Februar geplanten Starts im neuen Impfzentrum führen könnte, erklärt Frank Klingebiel. „Die Zweitimpfung der bereits geimpften Personen in den Alten- und Pflegeheim ist aber sichergestellt und beginnt in diesen Tagen.“

Die Gruppe der über 80 Jahre alten Bewohner, die zuerst geimpft werden soll, wird nach aktuellem Kenntnisstand ab dem 28. Januar direkt vom niedersächsischen Sozialministerium angeschrieben und über das weitere Verfahren informiert werden, teilt die Stadt mit. Fragen zur Corona-Impfung beantworte die Hotline des Landes Niedersachsen unter Tel. (0800) 9988665, sie sei montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Von Roland Weiterer

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