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Salzgitter Corona-Opfer: Die Stadt Salzgitter unterstützte das Gedenken
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Corona-Opfer: Die Stadt Salzgitter unterstützte das Gedenken

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12:55 20.04.2021
Trauerbeflaggung vor dem Kleinen Rathaus in Salzgitter-Bad: Die Stadt beteiligte sich an dem Gedenken der Corona-Opfer.
Trauerbeflaggung vor dem Kleinen Rathaus in Salzgitter-Bad: Die Stadt beteiligte sich an dem Gedenken der Corona-Opfer. Quelle: rk
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Salzgitter

Um den in der Corona-Pandemie verstorbenen Menschen zu gedenken, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am vergangenen Sonntag eine zentrale Gedenkveranstaltung ausgerichtet. Die Stadt unterstützte diese Geste mit einer Trauerbeflaggung.

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 sind viele Menschen erkrankt oder gestorben. In Salzgitter gab es am 12. März 2020 den ersten bestätigten Covid-19-Erkrankungsfall. Rund ein Jahr später beträgt die Gesamtzahl der Covid-19-Infektionen in Salzgitter knapp 4000, etwa 3.500 Personen gelten nicht mehr als nicht mehr infektiös. 62 Menschen starben bisher an oder mit dem Covid-19-Virus.

In vielen Fällen konnten sich die Menschen wegen der Einschränkungen nicht von ihren Familien und Freunden verabschieden. Auch für Hinterbliebene ist es schwer, angemessen zu trauern. Die Corona-Krise hinterlässt tiefe Spuren im Leben vieler Menschen.

Um der Verstorbenen zu gedenken und Anteil an dem Schicksal der Familienangehörigen zu nehmen, rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu auf, in möglichst vielen Städten und Gemeinden – entsprechend der vor Ort geltenden Regelungen – eine Möglichkeit zur Teilnahme zu schaffen. Die Stadt Salzgitter beteiligte sich mit einer Trauerbeflaggung.

Vor dem Rathaus in Lebenstedt, vor dem Kleinen Rathaus in Salzgitter-Bad und vor den Schulen wurden die Fahnen auf Halbmast gehisst. „Wir gedenken der Verstorbenen und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, um ihnen in dieser schmerzhaften Zeit beizustehen“, so Oberbürgermeister Frank Klingebiel. „Ein wertvolles Zeichen der Solidarität in Zeiten der Trauer und des Abschiednehmens – besonders in dieser Zeit, in der sich viele allein gelassen fühlen.“

Von Roland Weiterer