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Salzgitter Bürgerkino in Salzgitter-Bad kehrt mit einer Komödie zurück
Nachrichten Salzgitter Bürgerkino in Salzgitter-Bad kehrt mit einer Komödie zurück
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07:43 24.06.2020
Auf dem Bild sind alle Aktiven des kleinen Cinema-Teams: Fritjof Seppelt, Ellen Hoppe, Martin Seppelt, Tom Müller, Hendrik Hihn, Bianca Schaare, Jakob Tillig, Ursula Liebscher und Claus Griesbach. Quelle: Privat
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SZ-Bad

Das Bürgerkino wagt den Neustart. Am Donnerstag, 2. Juli, nimmt das Cinema in Salzgitter-Bad den Betrieb wieder auf und zeigt die Filme, die schon vor der Corona-Krise im März laufen sollten. Nach Meinung des Vorstandes habe ein offener Brief der Vereinigung Kinobüro Niedersachsen an verschiedene Personen der Landesregierung dazu beigetragen, dass die Auflagen weiter gelockert wurden und die Lichtspielhäuser wieder öffnen dürfen.

Los geht es am Donnerstag um 19 Uhr mit Nightlife, einer deutschen Komödie mit Elyas M’Barek als Barkeeper Milo in Berlin, der mit seiner Traumfrau Sunny (Palina Rojinski) auf einer durchgeknallten Flucht vor der Unterwelt ist. Regie führte Simon Verhoeven. Weitere Vorstellungen sind am Freitag und Samstag um 20 Uhr, am Sonntag um 17 Uhr und am Mittwoch um 19 Uhr. Zweiter Film in der ersten Woche nach der Wiedereröffnung ist die Dokumentation „Das geheime Leben der Bäume“ nach dem Bestseller des Försters Peter Wohlleben, die am Samstag um 17 Uhr zu sehen ist, am Sonntag und Dienstag um 20 Uhr sowie am Montag um 19 Uhr.

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Damit es wieder losgehen kann, muss das Cinema einige Hygiene-Auflagen beachten, die unter anderem dazu führen, dass das Kino nicht alle Plätze besetzen darf. Auch dürfte weitaus mehr Personal nötig sein, um die Abende abzuwickeln. Die Betreiber freuen sich dennoch, wieder Filme zeigen zu können. „Wir werden uns in aller Ruhe vorbereiten“, schreibt Claus Griesbach im Namen des Cinema-Teams in einer Pressemitteilung.

Grund zur Freude löst auch der Kinoprogrammpreis für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm 2019 aus, verliehen von der nordmedia, der Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen. 58 gewerbliche und nichtgewerbliche Kinos aus Niedersachsen und Bremen sind ausgezeichnet worden, so Claus Griesbach.

Allerdings war bei der diesjährigen Kür vieles anders als in den Vorjahren: Statt der traditionellen Verleihung in einem Preisträgerkino haben die Kinobetreiber nur Fotos von sich samt der Urkunde gemacht. Die Preise wurden mit 150.000 Euro einmalig mehr als verdoppelt und sofort ausgezahlt. Die Jury des Kinobüro Niedersachsen-Bremen hat entschieden, dass alle Kinos, die sich mit ihrem Programm für 2019 beworben haben, die Sonderprämie erhalten. Claus Griesbach: „Diese Zuwendung hilft uns in der Krise.“

Von Roland Weiterer