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Promis Alyssa Milano: “Ich habe zwei Mal abgetrieben”
Nachrichten Promis Alyssa Milano: “Ich habe zwei Mal abgetrieben”
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15:00 23.08.2019
Alyssa Milano spricht offen über ihre zwei Abtreibungen.
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Mittlerweile ist Alyssa Milano (46) Mutter von zwei Kindern. Ihre Kinder Elizabeth (4) und Milo (7) zeigt sie stolz auf Instagram. Doch vor ein paar Jahren war der Wunsch nach einer Familie bei Alyssa Milano noch ganz anders aus. In ihrem Podcast "Sorry Not Sorry" spricht die Schauspielerin nun offen über ihre zwei Abtreibungen.

Im Jahre 1993 entschied sich Alyssa Milano gleich zwei Mal für eine Abtreibung. Als junge 20-jährige Frau konnte sie sich noch nicht vorstellen, Mutter zu sein. Als sie trotz Verhütung zwei Mal kurz hintereinander schwanger wurde, musste sie die schwierige Entscheidung treffen. "Es war keine leichte Entscheidung. Es war nicht etwas, das ich wollte, aber es war etwas, das ich brauchte", erzählt die 46-Jährige in ihrem Podcast. Damals sei die heutige zweifach-Mama in einer festen Beziehung gewesen und war verliebt "in einer atemlosen Art".

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Alyssa Milano bereut damalige Entscheidungen nicht

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I hope you’ve had an amazing weekend.

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Im Podcast zeigt die Schauspielerin keine Reue, im Gegenteil. Sie sagt: Ich hätte meine Kinder nicht - meine schönen, perfekten, liebevollen, freundlichen und neugierigen Kinder, die eine Mutter haben, die so sehr, sehr bereit für sie ist." Weiter sagt sie: "Ich hätte meine Karriere nicht. Ich hätte nicht die Fähigkeit oder Plattform, die ich benutze, um von ganzem Herzen gegen Unterdrückung vorzugehen." Nach jahrelangem Schweigen spricht die 46-Jährige offen wie nie zuvor über den Abbruch der zwei Schwangerschaften.

Alyssa Milano: Sexstreik für alle Frauen

Ihr Geständnis kann mit ihrem Protest gegen das neue verschärfte Abtreibungsgesetz in den USA zusammenhängen. Im US-Staat Georgia wurde die Entscheidung getroffen, Abtreibungen zu verbieten, sobald ein Herzschlag des Fötus zu hören sei. Das Gesetz tritt Anfang 2020 in Kraft, wenn es nicht von Gerichten blockiert wird. Der Sex-Streik, zu dem die Schauspielerin Anfang Mai aufrief, solle Leute daran erinnern, dass Frauen die Kontrolle über ihre eigenen Körper hätten "und wie wir sie einsetzen". Auch in den US-Bundesstaaten Mississippi, Kentucky und Ohio wurden in den vergangenen Monaten ähnliche Gesetze erlassen.

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RND/cwo