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Niedersachsen SPD-Landeschef Duin tritt nicht wieder an
Nachrichten Politik Niedersachsen SPD-Landeschef Duin tritt nicht wieder an
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13:00 29.01.2010
SPD-Landeschef Garrelt Duin kandidiert nicht wieder für das Amt des Landesvorsitzenden.
SPD-Landeschef Garrelt Duin kandidiert nicht wieder für das Amt des Landesvorsitzenden. Quelle: Dröse (Archiv)
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Der niedersächsische SPD-Vorsitzende Garrelt Duin (41) hat seinen Rückzug aus der Landespolitik verkündet. Er wolle den Weg für einen Neustart an der Spitze der Niedersachsen-SPD frei machen, teilte er in einer Erklärung an Parteifreunde am Freitag mit. Beim Landesparteitag im Mai werde er nicht wieder für den Parteivorsitz kandidieren. Der Ostfriese Duin wurde bisher als Herausforderer von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) für die nächste Landtagswahl 2013 gehandelt - diese Ambitionen enden nun mit seinem Rückzug.

Ein personeller Neuanfang biete die Chance, „das Negative der Vergangenheit hinter sich zu lassen und gleichzeitig in den entscheidenden Fragen der Zukunft neue Kraft zu schöpfen“, schrieb Duin. Als Landesvorsitzender ohne Landtagsmandat habe ihm die erforderliche Präsenz gefehlt, um den Aufgaben so gerecht zu werden, wie die Partei es erwarte. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben als Bundestagsabgeordneter konzentrieren. Duin führt den niedersächsischen Landesverband seit fünf Jahren.

CDU-Landeschef David McAllister rechnet nun mit einem stärkeren Linkskurs der Sozialdemokraten. Duin sei innerhalb des SPD- Landesverbandes „der letzte prominente Gegner“ von SPD-Bündnissen gewesen, sagte McAllister.

CDU-Landeschef: Ohne Duin driftet SPD nach links

CDU-Landeschef David McAllister rechnet angesichts des angekündigten Rückzugs des SPD-Landesvorsitzenden Garrelt Duin mit einem stärkeren Linkskurs der Sozialdemokraten. McAllister sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: „Die niedersächsische SPD befindet sich seit Jahren in einem schlimmen Zustand. Und es wird noch schlimmer. Herr Duin ist an der Reformunfähigkeit der niedersächsischen SPD gescheitert.“ Mit ihm trete innerhalb des SPD-Landesverbandes „der letzte prominente Gegner“ von SPD-Bündnissen mit den Linken ab. „Damit ist der weitere Weg für die SPD in Niedersachsen vorgezeichnet. Die Genossen driften weiter nach ganz links“, kritisierte der CDU-Landesvorsitzende.

lni