Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Niedersachsen Opposition zweifelt an Grotelüschens Eignung zur Ministerin
Nachrichten Politik Niedersachsen Opposition zweifelt an Grotelüschens Eignung zur Ministerin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:56 13.08.2010
Von Michael B. Berger
Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen
Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen Quelle: dpa
Anzeige

Dort sollen einige Tiere in den Ställen gequält worden sein. Die Abgeordneten wollen wissen, in welchen Geschäftsbeziehungen die Firma der Familie Grotelüschen zu den Putenmästern in Mecklenburg-Vorpommerm stünden. Die Ministerin betonte erneut, dass der Putenkükenzuchtbetrieb ihres Mannes keinen direkten Einfluss auf die Betriebe im Osten nähme. „Nach unseren Informationen ist das Bild, das Grotelüschen zeichnet, falsch“, erklärte Andrea Schröder-Ehlers, Agrarexpertin der SPD. So gebe es enge Verflechtungen zwischen Grotelüschen und den Mecklenburgern. Dies drücke sich etwa darin aus, dass Grotelüschens Firma Fitkost, deren Prokuristin die jetzige Ministerin gewesen sei, „annähernd die gleiche Adresse“ habe wie die Putenerzeugergemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern. Frau Grotelüschen könne die Interessen des Tierschutzes nicht glaubwürdig vertreten. Das meint auch der Grüne Christian Meyer, der eine weitere Sondersitzung des Agrarausschusses fordert – mit der Ladung von Zeugen.

Mehr zum Thema

Befangen in ihrem Amt als Landwirtschaftsministerin - diese Auffassung hat die niedersächsische SPD von Astrid Grotelüschen. Die Linke fordert gar den Rücktritt der Ministerin. Ministerpräsident McAllister hegt hingegen keinen Zweifel an der Kompetenz seiner Parteikollegin.

13.08.2010

Astrid Grotelüschen kämpft um ihren Ruf – als amtliche oberste Tierschützerin Niedersachens. Doch trotz der Vorwürfe scheint die Landwirtschaftsministerin mit sich im Reinen zu sein.

12.08.2010

Agrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) hat die Vorwürfe wegen des Verstoßes gegen das Tierschutz- und des Tierkörperbeseitigungsgesetz zurückgewiesen. Zwischen der familieneigenen Mastkükenbrüterei und zwei Mastbetrieben habe es keine intensiven Geschäftsbeziehungen gegeben, sagte die Ministerin am Donnerstag.

12.08.2010