Die Straße direkt zum Eingang des Platzes habe die Polizei aber gesperrt. In den nächsten Wochen sind weitere Aktionen geplant. Damit solle unmittelbar vor der Bundestagswahl ein Zeichen gegen die „willkürliche Ungleichbehandlung unserer Region“ gesetzt werden, sagte Rüger weiter. Die jahrelang propagierte Idee der gerechten Verteilung der von Luft-Boden-Schießplätzen ausgehenden Umweltgefahren auf bundesweit drei Standorte sei mit der Aufgabe von Wittstock „vom einen auf den anderen Tag begründungslos fallengelassen“ worden.
Im Juli war das Aus für das sogenannte Bombodrom nahe dem brandenburgischen Wittstock verkündet worden. Zugleich hatte die Bundeswehr betont, an den beiden übrigen Luftwaffen-Übungsplätzen in Nordhorn und Siegenburg (Bayern) festhalten zu wollen.
Die Notgemeinschaft Nordhorn-Range protestiert seit mehr als 30 Jahren mit wechselndem Erfolg gegen den Luftwaffenübungsplatz und die mit dem Betrieb verbundenen Tiefflüge über der Urlaubs- und Tourismusregion Grafschaft Bentheim.
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