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Niedersachsen Konsequenzen für Forscher nach Fehlverhalten
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18:17 08.10.2009
Gebäude der Universität Göttingen
Gebäude der Universität Göttingen Quelle: ddp (Archiv)
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Die Maßnahmen gegen Mitarbeiter eines Sonderforschungsbereichs, die sich mit tropischen Regenwäldern in Indonesien befassen, und eines Graduiertenkollegs (GRK) an der Universität Göttingen entsprächen der Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten, teilte die DFG am Donnerstag in Bonn mit. Demnach werden unter anderem die ehemaligen Sprecher des Sonderforschungsbereichs und der GRK für drei Jahren von einer Tätigkeit in DFG-Gremien ausgeschlossen.

Der Hauptausschuss war nach DFG-Angaben den Vorschlägen des DFG-Ausschusses, der die Vorwürfe untersucht hatte, gefolgt. So waren insgesamt 54 Publikationen, die in Anträgen zur Fortsetzung der DFG-Mittel angegeben waren, noch überhaupt nicht geschrieben oder später eingereicht worden. Andere Manuskripte hätten falsche Angaben über das Stadium der Veröffentlichung enthalten. Mit dem nun ausgesprochenen Ausschlüssen soll die fehlende Vorbildfunktion gegenüber den Wissenschaftlern im Verhältnis zur DFG gerügt werden.

lni