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Deutschland / Welt #myeurope: Martin Schulz startet eigene Europakampagne
Nachrichten Politik Deutschland / Welt #myeurope: Martin Schulz startet eigene Europakampagne
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17:08 09.05.2019
Martin Schulz war bereits Präsident des Europäischen Parlaments. Quelle: Jean-Francois Badias/dpa
Berlin

Er war bereits Präsident des Europäischen Parlaments, ist aber als Kanzlerkandidat gescheitert – nun will es SPD-Politiker Martin Schulz noch einmal wissen.

Mit einem neuen Verein startet er am Donnerstag eine eigene Kampagne für Europa. Und er hat Prominente Mitstreiter – unter anderem TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf und die Grünen-Abgeordnete Franziska Bratner, wie zuerst der „Spiegel“ berichtete.

Demnach wollte Schulz eigentlich schon eher mit dem Verein „Tu was für Europa“ an die Öffentlichkeit gehen, die Vorbereitungen hätten dann aber doch länger gedauert als erwartet.

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Mit der Kampagne „#myeurope“ wollen Schulz und Konsorten eben die Menschen mobilisieren, die eigentlich proeuropäisch sind – aber trotzdem nicht zur Wahl gehen.

Damit will Schulz dem Wählerschwund entgegenwirken: „2014 lag die Wahlbeteiligung aber nur bei 48 Prozent.“ Das müsse sich ändern, denn das grundlegende Interesse sei da: „81 Prozent der Deutschen finden Europa gut“, sagt der SPD-Politiker.

Niedrigschwelliges Mitmachangebot statt Parteipolitik

Um die Menschen zum Urnengang zu bewegen, will der Verein ein niedrigschwelliges Mitmachangebot schaffen. Sie seien deshalb „explizit nicht parteipolitisch unterwegs“. Man dürfe nämlich nicht nur über Europas Institutionen reden – sondern müsse vielmehr ein Gefühl für Europa schaffen.

Dafür geht der Verein viele Wege: Mit einer Website, in Sozialen Netzwerken und an Bahnhöfen in Kooperation mit der Deutschen Bahn will Schulz’ Verein eine emotionale Bindung zu Europa schaffen.

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Und sein Engagement kommt nicht von irgendwoher – Schulz gehörte 23 Jahre dem Europaparlament an, war zuletzt Präsident des Europäischen Parlamentes.

Seit seiner gescheiterten Kanzlerkandidatur nimmt der 63-Jährige zwar noch an SPD-Wahlkampfterminen teil, nutzt seine politische Kraft aber auch für andere Themen.

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Von RND/lf

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