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Deutschland / Welt Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019: Wen wählen?
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13:38 24.05.2019
Der Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019 vergleicht die eigene politische Position mit denen der zur Wahl stehenden Parteien. Quelle: bpb
Brüssel

Am Sonntag, 26. Mai findet in Deutschland die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Allein hierzulande sind knapp 65 Millionen Menschen wahlberechtigt, 13 Parteien sind hier für die Wahl zugelassen. Spitzenkandidaten gibt es sowohl auf nationaler, als auch europäischer Ebene.

Wahl-O-Mat zur Europawahl war seit dem 20. Mai vorübergehend offline

Auch zur Europawahl bietet die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) einen Wahl-O-Maten als Orientierungshilfe an. Nach einem Urteil des Kölner Verwaltungsgerichtes am 20. Mai wurde der Wahl-O-Mat jedoch vorübergehend offline genommen. Die Richter entschieden, dass das Angebot in seiner aktuellen Form nicht weiter betrieben werden dürfe. Das Gericht begründete den Schritt damit, dass man seine politischen Auffassungen nur mit dem Programm von bis zu acht Parteien abgleichen könne. Die Partei „Volt Deutschland“ hatte zuvor geklagt.

Inzwischen steht der Wahl-O-Mat jedoch wieder zur Verfügung. Die Bundeszentrale einigte sich mit der gegnerischen Partei auf einen Vergleich. Hier können Sie das Wahlhilfe-Tool ausprobieren:

Wahlomat

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) ist Medienpartner des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Was ist der Wahl-O-Mat?

Als Frage-Antwort-Tool hilft der Wahl-O-Mat dabei, zu ermitteln, welche Parteien am ehesten die eigene politische Position vertreten. Er wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgebracht und kommt regelmäßig bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen zum Einsatz.

Der Wahl-O-Mat dient ausschließlich als Wahlhilfe und stellt keine Empfehlung für eine bestimmte Partei oder Position dar. Erstellt wird das Tool in Workshops, denen Jung- und Erstwähler angehören. Unterstützt werden sie dabei von einem Team aus Wissenschaftlern, Statistikern und Pädagogen.

Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?

Beim Wahl-O-Mat beziehen Nutzer Stellung zu mehreren Thesen. Jede These kann mit „stimme zu“, „neutral“ oder „stimme nicht zu“ beantwortet oder aber übersprungen werden. Im zweiten Schritt können Thesen doppelt gewichtet werden.

Anschließend können bis zu acht Parteien ausgewählt werden, deren Antworten auf dieselben Thesen für die Auswertung berücksichtigt werden sollen. Als Grundlage für die Thesen dienen die Partei- und Wahlprogramme der Parteien, sowie programmatische Aussagen, die im Zuge des Wahlkampfes gemacht wurden.

Abschließend zeigt das Tool die prozentuale Übereinstimmung mit den Antworten der ausgewählten Parteien an. Die Auswahl kann beliebig oft geändert werden, ohne alle Thesen nochmals beantworten und gewichten zu müssen.

Welche Parteien können ausgewählt werden?

Bei der Erstellung des Wahl-O-Mats zur Europawahl werden alle deutsche Parteien berücksichtigt, die für diese Wahl zugelassen sind und am 26. Mai auf dem Stimmzettel stehen. Dabei gilt es zu beachten, dass sich die Parteien der jeweiligen Mitgliedsländer im Europäischen Parlament in Bündnissen zusammenschließen. Für die Europawahl bietet der Wahl-O-Mat deshalb zusätzlich die Möglichkeit, die eigene Position mit den Standpunkten von Parteien anderer EU-Mitgliedsländer zu vergleichen.

Für wen ist der Wahl-O-Mat gedacht?

Als Informationsquelle soll der Wahl-O-Mat in erster Linie dabei helfen, sich mit den Inhalten der Parteien auseinanderzusetzen. Zu jeder Partei gibt es daher auch ein Profil mit weiterführenden Informationen. Vor allem jüngere Menschen sollen mit dem Wahl-O-Mat dabei unterstützt werden, sich eine politische Meinung zu bilden.

Auf unserer Themenseite finden Sie weitere Informationen zur Europawahl 2019.

Welche Alternativen gibt es zum Wahl-O-Maten?

Als umfassendere Alternative zum Wahl-O-Maten bietet sich „Finde dein Match“ an. Ähnlich wie bei ersterem Tool beziehen die Nutzer hier Stellung zu Themen, die für die Europawahl relevant sind. Doch „Finde dein Match“ geht weiter und erlaubt den Vergleich mit zur Wahl stehenden Parteien und Politikern aller EU-Mitgliedsländer.

Eine weitere Alternative ist der WahlSwiper, der ab dem 27. April genutzt werden kann. Auch bei diesem Tool stehen Meinungsbildung und Entscheidungshilfe im Vordergrund. Allerdings kann auf die Fragen nur mit Ja oder Nein geantwortet werden. Der WahlSwiper lässt sich auch als App in Google Play beziehungsweise unter dem Namen VoteSwiper im App Store herunterladen.

Hier finden Sie weitere Alternativen zum Wahl-O-Mat.

Von RND/pf

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