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Deutschland / Welt Von der Leyen analysiert das Problem von Frauen in Machtpositionen
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12:35 01.05.2019
Ursula von der Leyen: „Es ist auch in der Wissenschaft gut belegt, dass wir nach wie vor mit Frauen in Führungs- und Machtpositionen fremdeln“ Quelle: Xander Heinl
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Berlin

Ursula von der Leyen hat sich im RND-Salon zu der Herausforderung geäußert, als Frau eine Machtposition innezuhaben. Bereits vor einigen Jahren hatte sie ihre Beobachtung geäußert, dass sie häufiger als etwa Männer als ehrgeizig bezeichnet werde.

„Es ist auch in der Wissenschaft gut belegt, dass wir nach wie vor mit Frauen in Führungs- und Machtpositionen fremdeln“, sagte von der Leyen. „Und dass deshalb bei einer Frau ganz schnell geschrieben wird, dass sie ehrgeizig ist.“

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Weiter erklärt die Verteidigungsministerin: „Achten Sie mal darauf, wie Frauen porträtiert werden. Das geht meist über die Höhe der Absätze oder die Farbe des Lippenstiftes.“ Sie wolle mal einen Artikel sehen, der über die Musterung eines Schlipses berichte. Frauen in Machtpositionen werde zudem oft Kälte und Ehrgeiz als Eigenschaften zugeschrieben. Bei Männern würde man eher von Durchsetzungsfähigkeit und Dominanz oder Standfestigkeit sprechen.

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„Lesen Sie mal aufmerksam Artikel darüber, wie Hillary Clinton oder Bundeskanzlerin Angela Merkel beschrieben wurden“, sagte von der Leyen. Merkel sei etwa als „Männer mordend“ beschrieben worden. Wenn man das System einmal verstanden habe, lebe man damit jedoch leichter und könne damit auch besser umgehen, sagt von der Leyen.

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Von RND/ngo

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