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Deutschland / Welt Festgesetzter Tanker im Iran: Reederei fordert Regierungen zu schneller Lösung auf
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11:11 31.07.2019
Ein Öltanker in der Straße von Hormus (Symbolbild). Quelle: imago images / Xinhua
Stockholm

Die schwedische Reederei des vom Iran beschlagnahmten britischen Öltankers hat die beteiligten Regierungen aufgerufen, rasch eine Lösung zu finden, damit die 23 Seeleute zu ihren Familien zurückkehren könnten. Seit die „Stena Impero“ am 19. Juli festgesetzt wurde, habe es kaum Fortschritte gegeben, sagte der Reedereichef Erik Hånell laut einer Mitteilung.

Vertreter der amerikanischen und britischen Streitkräfte wollen an diesem Mittwoch in Bahrain über den Einsatz militärischer Mittel zum Schutz von Tankern im Persischen Golf beraten. Es sollen auch andere Länder teilnehmen, die jedoch nicht genannt wurden.

Lesen Sie auch: Iran stoppt ausländischen Öltanker im Persischen Golf und verhaftet Crew

Die „Stena Impero“ war von den Iranischen Revolutionsgarden mit der Begründung an die Kette gelegt worden, sie habe Regeln der Seefahrt nicht beachtet, Transponder nicht aktiviert und nach einer Kollision nicht Hilfe geleistet. Die Reederei weist die Vorwürfe zurück. „Alle erforderlichen Navigationsgeräte, einschließlich der Transponder, waren gemäß den Seevorschriften voll funktionsfähig“, erklärte Hånell. Das Schiff habe sich außerhalb der iranischen Hoheitsgewässer befunden.

Die „Stena Impero“ gehört zur schwedischen Stena Bulk, sie fährt allerdings unter britischer Flagge. Zur Besatzung gehören 18 Inder, drei Russen und je ein Philippine und Lette.

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Von RND/dpa

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