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Deutschland / Welt Thomas de Maizière haderte als Minister mit Gewissenskonflikten
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12:03 21.06.2019
Thomas de Maizière: „Ich hatte als Verteidigungsminister und als Innenminister zu entscheiden, Soldaten oder Polizisten in eine gefährliche, ja vielleicht für sie lebensgefährliche Situation zu schicken.“ Quelle: imago images / Christian Spicker
Dortmund

Den ehemaligen Bundesminister Thomas de Maizière (CDU) haben die Gewissenskonflikte seiner politischen Aufgaben noch lange nach seiner Amtszeit beschäftigt.

„Ich hatte als Verteidigungsminister und als Innenminister zu entscheiden, Soldaten oder Polizisten in eine gefährliche, ja vielleicht für sie lebensgefährliche Situation zu schicken. Wegen eines politischen Auftrages, zum Schutz von Menschen“, sagte de Maizière bei einer Bibelarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am Freitag in Dortmund.

Im Notfall hätte er entscheiden müssen, „den Abschuss eines Flugzeugs zu befehlen, in dem unschuldige Menschen sitzen, um andere unschuldige Menschen zu retten.“ Es sei in seinen Ämtern um Entscheidungen gegangen, die man nicht leichtfertig treffe: „Entscheidungen, die einen auch nach dem Zeitpunkt der Entscheidung noch lange festhalten. Glauben Sie mir das“, sagte de Maizière.

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Der 65-Jährige war von 2011 bis 2013 Bundesverteidigungsminister und von 2013 bis 2018 Bundesinnenminister. Er sitzt im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Der diesjährige Kirchentag findet bis Sonntag in Dortmund statt.

Von RND/epd/ngo

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