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Deutschland / Welt Studie: Sachsen ist Klassenbester - Berlin Schlusslicht
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11:41 15.08.2019
Ein Junge nimmt bei den Hausaufgaben im Fach Mathematik seine Finger zur Hilfe, um besser zählen zu können (Symbolfoto). Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp
Berlin

Sachsen steht im Vergleich der Bundesländer bei der Bildung weiterhin an der Spitze. Das geht aus dem „Bildungsmonitor 2019“ der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vor, der am Donnerstag in Berlin vorgelegt wurde.

Der Freistaat hat im jährlichen Länderranking demnach Platz eins behaupten können. Dahinter folgen Bayern und Thüringen. Berlin ist neues Schlusslicht im Bildungsvergleich. Im Vorjahr war es Bremen.

In der Studie werden neben dem Leistungsstand von Schülern in den Bundesländern auch andere Faktoren miteinander verglichen. Anhand von 93 Indikatoren wird analysiert, „wie erfolgreich jedes Bundesland sein Bildungssystem so ausgestaltet, dass daraus optimale Wachstums- und Beschäftigungsimpulse entstehen“, heißt es bei der INSM.

Untersucht wird zum Beispiel, wie viel Geld ein Bundesland pro Schüler ausgibt, wie das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern oder wie hoch der Anteil jüngerer Lehrer ist. Verglichen werden auch die Schul- und Azubi-Abbrecherquoten und Testergebnisse in Lesen und Mathe. Die INSM, in deren Hand die Studie liegt, wird nach eigenen Angaben von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

Studie bemängelt an Berlin geringes Angebot an Lehrstellen und hohen Anteil an Schulabbrechern

Den Sieger Sachsen loben die Autoren unter anderem dafür, dass viele Kinder in Kindergärten und Grundschulen ganztags betreut würden, dass nur wenige Schüler nicht die Mindeststandards in Mathe oder Lesen erreichten und dass an sächsischen Hochschulen viele Ingenieure und Akademiker in Mathe und Naturwissenschaften ausgebildet würden.

Bei Schlusslicht Berlin bemängelt die Studie unter anderem ein zu geringes Angebot an Lehrstellen und einen zu hohen Anteil an Schulabbrechern. Viele ausländische Schüler verließen die Schule ohne Abschluss, heißt es.

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