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Deutschland / Welt „Fridays for Future“-Bewegung ist weiblich und jung
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11:40 30.05.2019
Tausende Schüler streiken Freitags für das Klima. Quelle: Christian-Ditsch.de
Chemnitz

Der Klimaprotest der Bewegung Fridays for Future wird nach Erkenntnissen der Technischen Universität Chemnitz von Mädchen und Frauen bestimmt. Beim ersten weltweiten „Klimastreik“ am 15. März dieses Jahres waren bis zu 70 Prozent der rund 1,6 Millionen Teilnehmer weiblich.

Das ist laut einer Mitteilung der TU Chemnitz das Ergebnis einer Befragung und Fragebogenerhebung durch ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern unter den Demonstranten in 13 Städten in 9 Ländern. Die höchsten Werte wurden in Amsterdam, Florenz, Warschau und Wien registriert.

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„Ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern“

Die Wissenschaftler führen den hohen Anteil junger Frauen und Mädchen auf die überwiegend weiblichen Führungsfiguren wie die schwedische Initiatorin Greta Thunberg zurück.

„Bisherige Demonstrationsbefragungen zeigen ein eher ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern, wobei feministische Demonstrationen überwiegend Frauen und rechte Demonstrationen überwiegend Männer anziehen“, sagte Projektleiter Piotr Kocyba von der Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas an der TU Chemnitz.

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Nach Auswertung von mehr als 10.000 Teilnehmerbefragungen und 2000 ausgefüllten Fragebogen hat sich nach Angaben der Hochschule das junge Alter der Demonstranten bestätigt: Die Hauptakteure kamen aus der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen. Die Altersspanne reichte von 14 bis 40 Jahren. Das Durchschnittsalter betrug 21 Jahre.

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Von RND/dpa/lf

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