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Deutschland / Welt Sri Lankas Regierungschef: „Da draußen“ sind weitere Extremisten
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17:34 23.04.2019
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat sich am Dienstag zu den Osteranschlägen in Sri Lanka bekannt. Quelle: imago images / UPI Photo
Colombo

Nach den Anschlägen vom Ostersonntag in Sri Lanka sind nach Angaben von Premierminister Ranil Wickremesinghe noch einige Verdächtige auf der Flucht. Manche von ihnen seien im Besitz von Sprengstoff, sagte er bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

Ranil Wickremesinghe sagte am Dienstag, manche Beamte würden wegen Fehlern von Nachrichtendiensten im Zusammenhang mit den Anschlägen vom Ostersonntag wahrscheinlich ihre Jobs verlieren. Er gestand ein, dass es am 4. April eine Warnung gegeben habe.

Angesprochen auf eine Bekennernachricht des Islamischen Staates (IS), sagte er, der Sicherheitsapparat des Staates habe bereits zuvor den Verdacht gehegt, dass die Attentäter Verbindungen zum IS gehabt haben könnten.

Einige von ihnen seien im Ausland gewesen. Wickremesinghe bestätigte zudem einen Bericht, wonach es einen weiteren Anschlagsversuch auf ein Hotel gegeben hatte, der fehlschlug. Möglicherweise habe der Anführer einer örtlichen Extremistengruppe, die für das Massaker verantwortlich gemacht wird, die Anschläge angeführt und sei dabei ums Leben gekommen.

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Zwei Tage nach den Anschlägen wurden zudem Aufnahmen von Überwachungskameras veröffentlicht, die einen der Selbstmordattentäter unmittelbar vor der Tat zeigen soll.

Zahl der Toten laut Regierungsangaben bei 311

Sieben sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos.

Die Zahl der Toten lag nach Regierungsangaben vom Dienstag bei 311 - darunter 37 Ausländer. Laut Unicef kamen auch 45 Kinder ums Leben. Mehr als 500 Verletzte wurden nach Angaben der Polizei noch in Krankenhäusern behandelt. 42 Menschen waren laut Polizei in Gewahrsam - alle sind nach Angaben des Premierministers Sri Lanker. Dass auch ein syrischer Staatsbürger darunter war, wie die Polizei bestätigt hatte, dementierte Wickremesinghe.

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Von RND/AP/dpa/ngo

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