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Deutschland / Welt Sri Lanka: Eines der Todesopfer hatte deutschen und US-Pass
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15:42 22.04.2019
Eine der Kirchen in Sri Lanka, auf die ein Anschlag verübt wurde. Quelle: imago images / ZUMA Press
Berlin/Colombo

Eines der Todesopfer der Anschläge auf Sri Lanka hatte nach Informationen des Auswärtigen Amtes neben dem US-amerikanischen auch einen deutschen Pass. Soweit bisher bekannt seien keine weiteren Deutschen unter den Opfern, teilte das Außenministerium am Montag weiter mit.

Nach Polizeiangaben wurden bei den Anschlägen am Ostersonntag mindestens 290 Menschen getötet, darunter mindestens 35 Ausländer aus mehreren Ländern. Ob die Leichen der Selbstmordattentäter in dieser Zahl enthalten sind, ist unklar. Etwa 500 weitere Menschen wurden verletzt, die meisten davon waren am Montag noch im Krankenhaus.

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Unter den Opfern befanden sich viele Christen, die in den betroffenen Kirchen den Ostergottesdienst feierten. Sri Lankas Regierung hat eine einheimische radikal-islamische Gruppe für die verheerenden Anschläge verantwortlich gemacht.

Militär erhält weitreichende Befugnisse zur Festnahme von Verdächtigen

Derweil hat der Präsident von Sri Lanka hat dem Militär weitreichende Befugnisse zum Festnehmen von Verdächtigen erteilt. Maithripala Sirisenas Büro gab am Montag die Maßnahme bekannt. Sie soll um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten.

Tagsüber waren bereits bewaffnete Sicherheitskräfte an Straßenecken im Zentrum der Hauptstadt Colombo Wache gestanden. Die Regierung ordnete auch eine Ausgangssperre an, die um 20 Uhr (Ortszeit) beginnen soll.

Von RND/dpa/AP