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Deutschland / Welt Seehofer sieht CSU „passabel aufgestellt“
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16:55 04.10.2018
Horst Seehofer (CSU), Bundesminister für Inneres, spricht beim CSU-Parteitag. Quelle: Sven Hoppe/dpa
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München

Trotz schlechter Umfragewerte von nur noch 35 Prozent sieht CSU-Chef Horst Seehofer seine Partei vier Wochen vor der Bayernwahl nicht unter Druck. „Aus meiner Sicht stehen wir ganz passabel zum Beginn des Wahlkampfes da und wir werden in den nächsten vier Wochen alles in die Waagschale werfen, damit wir gut abschneiden“, sagte er vor Beginn des CSU-Parteitags. Ziel der CSU, die bei der Landtagswahl 2013 noch 47,7 Prozent erreichte, sei es, so stark wie möglich zu werden.

Im Wahlkampf müsse die Partei nun zusammenstehen „und nicht nörgeln“. Er selbst werde seinen Beitrag dazu leisten und eng mit dem Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Markus Söder, zusammenarbeiten. Eine besondere Demonstration der Geschlossenheit sei nicht erforderlich, sie müsse einfach gelebt werden: „Nichts ist so überzeugend wie die Praxis.“ Das Verhältnis zwischen Seehofer und seinem früheren Dauerrivalen Söder gilt immer wieder als schwierig.

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Koalition zerbricht nicht an der Causa Maaßen

Auch zur Causa Maaßen äußerte sich Seehofer erneut: Er sei ebenso wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) davon überzeugt, dass die große Koalition nicht an diesem Konflikt zerbrechen wird. „Das, was die Kanzlerin gestern zur Arbeit der Koalition gesagt hat, ist exakt meine Meinung. Die Koalition wird weiterarbeiten.“ Die Koalition habe in den vergangenen Wochen „sehr viel Positives entschieden“.

Wie der Streit gelöst werden könnte, dazu sagte Seehofer auf Nachfrage nichts. „Wir haben unter den drei Parteivorsitzenden Stillschweigen bis Dienstag vereinbart, und ich halte mich auch daran“, erklärte er. Seehofer, als Bundesinnenminister Vorgesetzter Maaßens, hält an dem Behördenchef fest, die SPD dagegen besteht auf dessen Ablösung. Ein Gespräch der Koalitionsspitzen hatte zuletzt keine Lösung gebracht. Am Dienstag wollen sich Merkel, Seehofer und SPD-Chefin Andrea Nahles erneut treffen.

Von RND/dpa

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