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Deutschland / Welt Rauchverbot an öffentlichen Plätzen: So reagiert das Netz auf den FDP-Vorschlag
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Rauchverbot an öffentlichen Plätzen: So reagiert das Netz auf den FDP-Vorschlag
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16:56 04.07.2019
Der FDP-Politiker Wieland Schinnenburg hat sich für ein Verbot von Zigaretten und E-Zigaretten an Bahnsteigen, Bushaltestellen und öffentlichen Spielplätzen ausgesprochen. Quelle: dpa
Berlin

Die FDP setzt sich für ein weitgehendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit ein. „Rauchen muss überall dort verboten sein, wo Menschen nicht oder nur schwer ausweichen können“, hatte der drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Wieland Schinnenburg, dem RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) gesagt.

Dazu gehören öffentliche Spielplätze, Bushaltestellen oder Bahnsteige. Hintergrund der Forderung ist die Verschärfung des öffentlichen Rauchverbotes in Schweden.

Schinnenburgs Vorschlag hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen – teils auch solche, die nicht unbedingt ernstzunehmen sind.

So lehnt das Satiremagazin „extra3“ die Idee aus pragmatischen Gründen ab: Würde der Zugverkehr in Deutschland pünktlich laufen, hätten Raucher gar nicht die Gelegenheit zur Kippe zu greifen.

In einem nicht ganz ernst gemeinten Beitrag macht sich auch „Der Postillion“ über das mögliche Verbot lustig. Tabakhändler sollten doch künftig als Tod verkleidet arbeiten – mit Sense und schwarzem Umhang.

Ein „hysterisch lachender, sich zufrieden die Hände reibender Sensenmann, in dessen fahlen Augen sich der eigene dahinwitternde Körper spiegelt“, habe größeres Abschreckungspotenzial als Schockbilder auf den Zigarettenpackungen.

Natürlich gibt es auch seriöse Beiträge zum Vorschlag der FDP. Twitter-Userin Julia Probst ist für das Rauchverbot in der Öffentlichkeit: „Jeder Mensch hat ein Recht auf saubere Luft“, schreibt sie.

Zustimmung für Schinnenburgs Idee gibt es auch von Menschen, die selbst rauchen:

Auf der anderen Seite stellen sich Nichtraucher gegen das Verbot. Sind Abgase etwa weniger schlimm als Zigarettenrauch?, fragt Nutzer Leeb.

Ein Nutzer sieht in dem Vorschlag scheinheilige Politik der FDP: Rauchverbot – ja, stärkerer Einsatz für den Klimaschutz – nein.

Dieser Nutzer glaubt, dass sich die FDP an die Grünen anbiedert.

Nutzer Gero Hocker nimmt den Vorschlag zum Rauchverbot nicht ernst. Der Absatz an Zigaretten gehe zurück. Und überhaupt: Die FDP sei keine Verbotspartei.

Wenig Verständnis für Raucher hat Nutzer Veri: Ungesund, störend und umweltschädlich.

Von Manuel Behrens/RND

Der FDP-Politiker Wieland Schinnenburg hat sich für ein Verbot von Zigaretten und E-Zigaretten an Bahnsteigen, Bushaltestellen und öffentlichen Spielplätzen ausgesprochen. Sein Vorschlag sorgt für gemischte Reaktionen – und bringt Twitter zum qualmen.

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