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Deutschland / Welt Mit Löschpanzern und Hubschraubern: Seehofer nimmt Kampf gegen eine Naturgewalt auf
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21:42 10.07.2019
Horst Seehofer besuchte Lübtheen, um nach dem dortigen Waldbrand über den Stand der Brandbekämpfung und die Unterstützungsarbeit durch den Bund zu sprechen. Quelle: Bodo Marks/dpa
Lübtheen

Als Reaktion auf den verheerenden Waldbrand auf einem früheren Truppenübungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern soll Deutschland eine Task Force zur Brandbekämpfung bekommen. Dabei gehe es um die Bereitstellung von Personal und Einsatzgerät, das über die übliche Ausstattung in den Kommunen hinausgehe und im Bedarfsfall rasch zum Einsatz kommen könne. „Jedes Bundesland kann betroffen sein“, sagte Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch im westmecklenburgischen Lübtheen.

Der Bundesinnenminister sieht in der Bekämpfung und Vorbeugung von Waldbränden auf ehemaligen Truppenübungsplätzen eine Gemeinschaftsaufgabe. „Das ist eine gigantische Herausforderung. Auf der einen Seite die Lage im Boden mit der Munition. Auf der anderen Seite die Brände. Das ist eine Aufgabe, die wir nur alle miteinander bewältigen können“, sagte Seehofer. Das könne weder das Land, noch der Bund, noch die Kommune alleine. „Das müssen wir alle gemeinsam tun“, betonte Seehofer.

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Schon in der kommenden Woche würden Vertreter von Bund und Ländern zusammenkommen, um über die konkrete Ausgestaltung der Task Force zu beraten.

Vier Ortschaften mussten vorübergehend evakuiert werden

Bestandteil sollen demnach unter anderem gepanzerte Löschfahrzeuge und Hubschrauber sein. Seehofer kündigte auch verstärkte Anstrengungen des Bundes an, die Munition aus betroffenen Gebieten räumen zu lassen. Höchste Priorität hätten die Zonen in unmittelbarer Nähe zu Ortschaften.

Auf dem früheren Truppenübungsplatz in der Nähe der westmecklenburgischen Kleinstadt Lübtheen hatte es in der Vorwoche einen Großbrand gegeben. Vier Ortschaften mussten vorübergehend evakuiert werden. Das gesamte 6200 Hektar große Übungsgelände ist hochgradig mit Munition belastet, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte. Zum Einsatz kamen daher unter anderem auch Löschhubschrauber von Bundeswehr und Bundespolizei sowie Räumpanzer.

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Von RND/dpa

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