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Deutschland / Welt Kramp-Karrenbauer will sich zur Kandidatur äußern
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15:50 06.11.2018
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) kandidiert für den CDU-Parteivorsitz. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
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Berlin

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will sich an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) erstmals öffentlich zu ihrer Kandidatur als Nachfolgerin von Parteichefin Angela Merkel äußern. Das kündigte Kramp-Karrenbauer am Dienstag im Internet-Kurzdienst Twitter an. Die frühere saarländische Ministerpräsidentin wird sich demnach in der Vertretung des Saarlandes in Berlin äußern. Kramp-Karrenbauer war am Montag offiziell vom Landesvorstand ihrer Partei einstimmig als Kandidatin der Saar-CDU nominiert worden. Ihre Arbeit als Generalsekretärin lässt sich wegen der Kandidatur weitgehend ruhen.

Neben der Saarländerin gelten Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn als chancenreiche Kandidaten für den CDU-Vorsitz. Insgesamt haben bislang zwölf CDU-Mitglieder ihre Kandidatur für den Parteitag Anfang Dezember in Hamburg angemeldet.

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Um die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Chefin wollen sich mindestens zwölf Frauen und Männer bewerben. Das wurde am Sonntag während einer Klausur des CDU-Vorstands in Berlin zur Vorbereitung des Parteitages Anfang Dezember in Hamburg bekannt. Kandidaten können von Parteigliederungen vor oder von Delegierten auf dem Parteitag vorgeschlagen werden.

Lesen Sie auch: Warum die CDU wohl nicht nur den Parteivorsitz wählt

Die CDU will in einem transparenten Verfahren der Parteibasis die Chance geben, die Kandidaten für die Merkel-Nachfolge kennenzulernen. Dazu soll es bis zu zehn Regionalkonferenzen geben, wie es vor Beratungen der CDU-Spitze hieß. Bei zwölf möglichen Kandidaten wird die Zeit bis zum 7. Dezember knapp.

Reelle Chancen werden intern allerdings nur den drei prominenten Bewerbern eingeräumt: Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer (56), Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (38) und dem früheren Unions-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz (62).

Bisher bekannt war, dass auch der Staatsrechtler Matthias Herdegen (61), der hessische Unternehmer Andreas Ritzenhoff (61) und der 26-jährige Berliner Jura-Student Jan-Philipp Knoop antreten wollen. Die Namen der sechs anderen möglichen Bewerber wurden zunächst noch nicht genannt.

Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer zieht sich wegen ihrer Kandidatur aus der organisatorischen Vorbereitung des Parteitages zurück. Das kündigte die Saarländerin dem Vernehmen nach in der Klausur des CDU-Vorstands an. Deshalb seien die Arbeitsabläufe im Adenauerhaus, der CDU-Zentrale, neu geregelt worden.

Von RND/dpa/ngo