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Deutschland / Welt „Fridays for Future“-Bewegung: Kölner Schüler starten Fünf-Tage-Nonstop-Demo
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11:03 08.07.2019
Schülerinnen und Schüler demonstrieren Ende Mai mit Protestplakaten während des Fridays for Future – Klimastreiks für die Umsetzung der Pariser Weltklimaabkommens. Vor den Sommerferien soll nun fünf Tage lang demonstriert werden. Quelle: Oliver Berg/dpa
Köln

 Die „Fridays for Future“-Bewegung will in dieser Woche fünf Tage am Stück in Köln demonstrieren. Die Teilnehmer wollen ab Montagmorgen (9 Uhr) fünf Tage rund um die Uhr auf dem Alten Markt in der Altstadt präsent sein und für den Klimaschutz eintreten. Das Ganze ende am Freitag - dem letzten Tag vor den Sommerferien - mit einer Abschlusskundgebung, sagte eine Sprecherin. Danach verabschiede man sich in die Sommerpause.

Die Organisatoren erwarten nach Angaben einer Sprecherin, dass an allen Tagen jeweils 30 bis 50 Teilnehmer anwesend sind. Es solle in verschiedenen Schichten demonstriert werden. In der letzten Woche vor den Sommerferien finde in den Schulen ohnehin meist nicht mehr viel Unterricht statt, so dass die Zeit besser für einen guten Zweck genutzt werden könne, sagte die Sprecherin.

Bewegung geht auf Schwedin Greta Thunberg zurück

Seit Monaten demonstrieren weltweit vor allem Schüler und Studenten freitags, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Bewegung geht auf eine Protestaktion der 16-jährigen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zurück. Inzwischen unterstützen auch Studenten die Bewegung. In Hannover haben einige die Gruppe „Students for Future“ gegründet. Dort haben die Schüler bereits Ferien. Dennoch sind am Freitag mehr als 3000 Schüler auf die Straße gegangen.

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Von RND/dpa