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Deutschland / Welt Kramp-Karrenbauer aktuell so beliebt wie Merkel
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13:19 19.11.2018
CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer ist aktuell genauso beliebt wie Kanzlerin Angela Merkel. Quelle: Getty Images
Berlin

Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) gilt aktuell als eine von drei Favoriten für das Amt des CDU-Parteichefs. Auch in der Kanzlerfrage schneidet sie laut einer Umfrage deutlich besser ab als ihre Konkurrenten.

Nach dem RTL/n-tv-Trendbarometer vom Meinungsforschungsinstitut Forsa käme Kramp-Karrenbauer im theoretischen Fall einer Direktwahl des Bundeskanzlers auf ähnlich gute Ergebnisse wie Kanzlerin Angela Merkel – und kommt damit auf deutlich bessere Werte als Friedrich Merz und Jens Spahn. „Wenn Merkels Nachfolge als CDU-Chefin nach der Popularität der Kandidaten geregelt würde, wäre Kramp-Karrenbauer derzeit klare Favoritin“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL.

AKK hängt Konkurrenz aus CDU und SPD ab

Nicht nur parteiintern zeichne sich demnach der positive Trend für AKK ab, auch die Konkurrenten aus der SPD hänge sie laut Forsa ab: Würde Kramp-Karrenbauer bei einer Direktwahl gegen SPD-Vizekanzler Olaf Scholz antreten, käme sie demnach auf 41 Prozent - das wären 15 Prozentpunkte mehr als Scholz. Gegen SPD-Chefin Andrea Nahles würde die frühere Ministerpräsidentin des Saarlands sogar 48 Prozent abräumen, Nahles käme nur auf 15 Prozent.

Zum Vergleich: Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz würde laut der Umfrage gegen Scholz den Kürzeren ziehen, mit 32 gegen 36 Prozent. Gesundheitsminister Jens Spahn käme gegen Scholz nur auf 14 Prozent, der SPD-Politiker hätte bei dem Duell mit 32 Prozent die Nase vorn.

Bürger haben nicht das letzte Wort in der Kanzlerfrage

Entscheidend ist letztlich das Wahlergebnis der Parteien, denn der Bundeskanzler wird nicht direkt gewählt, sondern vom Bundestag. Forsa-Chef Güllner wies aber darauf hin, dass die Kanzlerkandidaten von großer Bedeutung für die Wahlentscheidung der Bürger seien. „Deshalb sind die Werte der Kanzlerpräferenzen ein wichtiger Indikator für die Chancen der Parteien.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel kandidiert nicht erneut als CDU-Parteivorsitzende, für ihre Nachfolge bewerben sich neben Kramp-Karrenbauer, Merz und Spahn noch mehrere weithin unbekannte Kandidaten. Entschieden wird auf einem Parteitag am 7. Dezember.

Lesen Sie auch: Was bedeutet es heute, konservativ zu sein?

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat vom 12. bis 16. November insgesamt 2503 Personen zur Kanzlerfrage befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Prozentpunkten in beide Richtungen.

Von RND/dpa/lf

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