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Deutschland / Welt „Absurde Situationen“: Kevin Kühnert spricht über seine Tinder-Erfahrungen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt „Absurde Situationen“: Kevin Kühnert spricht über seine Tinder-Erfahrungen
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16:19 17.07.2019
Juso-Chef Kevin Kühnert. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Dass Politiker im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, ist nicht neu. Juso-Chef Kevin Kühnert will sich durch die erhöhte Aufmerksamkeit, die ihm seine Statements zu möglichen Enteignungen oder dem Zustand der Großen Koalition eingebrockt haben, allerdings nicht im Privatleben einschränken lassen. Im Podcast „Deutschland3000 – ’ne gute Stunde mit Eva Schulz“ hat der 30-Jährige nun darüber gesprochen, dass er weiterhin Dating-Apps wie Tinder benutzt – ganz normal.

„Ich hätte es so absurd gefunden, mich derart in meiner persönlichen Lebensgestaltung einzuschränken", sagt er im Podcast. Da der Name und das Gesicht des Juso-Chefs inzwischen vielen Nutzer bekannt ist, führe das zu „absurden Situation“ bei der ersten Kontaktaufnahme. So habe er Nachrichten bekommen, in denen sich Nutzer über ein vermeintliches Kevin-Kühnert-Fakeprofil echauffieren: „Ich finde es eine Frechheit, dass Sie sich hier als Kevin Kühnert ausgeben!“, soll ein Tinder-User geschrieben haben.

Kühnert über SPD-Vorsitz: „Jawoll, mach das!“

Um seine Glaubwürdigkeit zu beweisen, hat Kühnert ein etwas umständliches Prozedere gewählt: Zweifeln potenzielle Dating-Partner an der Echtheit, fordert Kühnert sie auf, einen Blick auf seinen Twitter-Account zu werfen: „,Hey, schau mal. Ich setze mal für die nächsten fünf Minuten einen Punkt hinter meinen Namen.’ Denn das kann ja kein anderer machen“, erklärt Kühnert.

Im Podcast spricht der Juso-Chef neben seinem Coming Out auch über Politik. Zum Beispiel über einen möglichen Parteivorsitz: „Ganz viele Leute sagen: „Jawoll, mach das! Und tritt an!“ Die sind alle in der vorteilhaften Position: Für sie ist es einfach erstmal nur eine politische Forderung. Die finden gut, was ich mache – das freut mich. Und finden es logisch zu sagen: „Na dann tritt doch dafür auch an!” Nur ich bin derjenige, der am Ende dann auch mit allen Konsequenzen leben müsste und ich weiß schon, was ich jetzt für eine Arbeitsbelastung habe.“

Von RND/man

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