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Deutschland / Welt Juncker über Alkohol-Vorwürfe: „Betrunken kann man Trump nicht in die Knie zwingen“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Juncker über Alkohol-Vorwürfe: „Betrunken kann man Trump nicht in die Knie zwingen“
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16:19 28.10.2019
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Quelle: imago images/Xinhua
Brüssel

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat eingeräumt, dass ihn die Vorwürfe, er habe ein Alkoholproblem, anfänglich getroffen haben. „Am Anfang hat mich das sehr gestört“, sagte Juncker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Dienstag). „Mittlerweile interessiere ich mich nicht mehr für solche Behauptungen“, so Juncker.

Weiter sagte der Kommissionspräsident: „Man kann nicht Trump in die Knie zwingen, wenn man betrunken ins Weiße Haus geht. Und viele, die noch nie im Weißen Haus waren, können dorthin überhaupt nicht gehen, weil sie dauernd betrunken sind.“ Juncker hatte dem US-Präsidenten im vergangenen Jahr den vorläufigen Verzicht auf Autozölle abgerungen.

Nach fünf Jahren endet Jean-Claude Junckers Amtszeit als EU-Kommissionspräsident. Erstaunliche Zitate lieferte der Luxemburger schon Jahre zuvor.

Der scheidende Kommissionspräsident kündigte an, nach Ende seiner Amtszeit ein Buch über Europa schreiben zu wollen. „Ich kann nichts anderes. Oder besser gesagt: Ich kann nichts anderes besser als Europa“, sagte Juncker.

Sollte ihm einst ein Denkmal in Brüssel gesetzt werden, dann „wünsche ich mir große Traumtürme, in deren Stockwerken Träume sind, die nach und nach Wirklichkeit werden“, sagte Juncker.

Von Damir Fras/RND

Eigentlich wollte Großbritannien bereits am 29. März aus der EU austreten, inzwischen ist die Brexit-Frist auf Ende Januar nächsten Jahres verschoben worden. Nun äußert sich der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu dem Chaos rund um den EU-Austritt. Er bedauert, dass er sich nicht vor dem Referendum in die britische Debatte um den Brexit eingemischt hat.

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