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Deutschland / Welt „Ihr seid alle so erbärmlich“: Chebli beklagt Hassmails nach Interview
Nachrichten Politik Deutschland / Welt „Ihr seid alle so erbärmlich“: Chebli beklagt Hassmails nach Interview
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17:27 13.09.2019
Sawsan Chebli, Staatssekretärin, verfolgt nach der aktuellen Stunde und der Diskussion der Abgeordneten über ihre jüngsten Äußerungen nach den Demonstrationen in Chemnitz ein Gespräch von Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister, mit seiner Pressesprecherin Cornelia Sünder (l). Thema der aktuellen Stunde: Berlin gegen Rasissmus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Islamfeindlichkeit. Foto: Wolfgang Kumm/dpa | Verwendung weltweit Quelle: picture alliance/dpa
Berlin

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli ist immer wieder Ziel von Hassattacken im Netz. Die Muslimin erhitzt regelmäßig die Gemüter insbesondere in der rechten Szene. Auch diesmal wieder.

Chebli hatte der „Welt“ ein Interview gegeben und Anfeindungen gegenüber Muslimen und Juden beklagt. Prompt, sagt sie, bekomme sie wieder etliche Hassmails. „Mein Interview in der @welt hat in der rechten Szene u. der hasserfüllten Anti-Sawsan-Chebli-Community eingeschlagen. Seit gestern steigt die Zahl der Beleidigungen, der perversen Mails, der Verleumdungen, der Hassposts. Ihr seid alle so erbärmlich“, schrieb sie bei Twitter.

Um sich vor massiven Attacken zu schützen, hatte die Berliner Beamtin im Sommer nach eigenen Angaben auch ihr Facebook-Profil gelöscht. Sie kritisierte mangelnde Kontrollen des Digitalkonzerns und warf ihm vor, sich so zu verhalten, als sei das Internet ein rechtsfreier Raum. So habe sie wegen der vielen Hassmails etwa 20 bis 30 Strafanzeigen pro Woche erstattet.

Mehr lesen: Chebli verschickt jede Woche Dutzende Anzeigen

RND/cz

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