Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Deutschland / Welt Grüne wollen europäisches Nachtzug-Netz bis 2030
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Grüne wollen europäisches Nachtzug-Netz bis 2030
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:37 03.05.2019
Die Grünen fordern ein europaweites Nachtzug-Netz. Quelle: Bodo Marks/dpa
Berlin

Die Grünen fordern den Aufbau eines europäischen Nachtzug-Netzes. „Wir wollen den Nachtzug in Europa wiederbeleben“, heißt es in einem Strategiepapier von Verkehrs- und Europapolitikern, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Ein europäisches Nachtzug-Netz könne „eine attraktive Alternative“ zum innereuropäisches Flugverkehr sein: „Und es braucht attraktive Bahnangebote, wenn wir die international vereinbarten Klimaschutzziele erreichen wollen.“

Das Papier stammt von den Verkehrspolitikern Cem Özdemir, Matthias Gastel und Michael Cramer sowie von der Europapolitikerin Franziska Brantner.

Nachtzug-Netz für ganz Europa

Sie beklagen, dass sich die Deutsche Bahn im Jahr 2016 vollständig aus dem Nachtzugverkehr mit Schlaf- und Liegewagen zurückgezogen habe: „Dass der Nachtzug in Europa aktuell keine signifikante Rolle spielt, ist eine Folge verfehlter Verkehrspolitik.“

Lesen Sie auch: Güterwagenlärm: Die Deutsche Bahn will leiser werden

Innerhalb eines „12-Stunden-Fensters“ seien Reiseweiten von bis zu 2000 Kilometern und darüber hinaus möglich. Es gehe um „ein europäisches Projekt“.

Die Koordination eines Nachtzug-Netzes mit Anbindung aller Hauptstädte in der EU sowie weiterer Großstädte und Ballungsräume, solle auf europäischer Ebene erfolgen: „Mit dieser Maßnahme wollen wir die Europäische Eisenbahnagentur beauftragen.“ Das Projekt solle schrittweise bis 2030 umgesetzt werden. Grundsätzlich soll sich das Netz finanziell selbst tragen.

Lesen Sie auch: Mit dem Nachtzug von Berlin nach Moskau

Von Rasmus Buchsteiner/RND

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat einen Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Treuhandanstalt ins Gespräch gebracht. Politisch dürfte es dazu aber nicht kommen. Und wenn doch, wäre die Arbeit in der Praxis sehr schwierig.

03.05.2019
Deutschland / Welt Interview mit OECD-Generalsekretär Angela Gurría - „Die Grundlage des Wachstums von morgen sind Investitionen“

Wohin steuert die Weltwirtschaft? OECD-Chef Angela Gurría zeichnet im RND-Interview eher düstere Szenarien. Er warnt vor schwindendem Wachstum und fordert von Deutschland klare Maßnahmen.

03.05.2019

Die Pressefreiheit ist weltweit bedroht, rund Hundert Journalisten sind im vergangenen Jahr wegen ihrer Arbeit getötet worden. Sechs Porträts von Menschen, die die Wahrheitssuche mit dem Leben bezahlt haben.

03.05.2019