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Deutschland / Welt El Kaida: Anschlag auf CIA war „Rache“ für Drohnenangriffe
Nachrichten Politik Deutschland / Welt El Kaida: Anschlag auf CIA war „Rache“ für Drohnenangriffe
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09:14 07.01.2010
Der Selbstmordanschlag auf CIA-Agenten ist ein „Racheakt“ für Drohnenangriffe der USA gewesen.
Der Selbstmordanschlag auf CIA-Agenten ist ein „Racheakt“ für Drohnenangriffe der USA gewesen. Quelle: afp (Archiv)
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Der Selbstmordanschlag auf CIA-Agenten in Afghanistan ist nach Darstellung der Terrororganisation El Kaida ein „Racheakt“ für Drohnenangriffe der USA im Nachbarland Pakistan gewesen. Das auf die Beobachtung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE zitierte am Donnerstag den El-Kaida-Chef in Afghanistan, Mustafa Abu el Jasid, mit den Worten, der Attentäter habe bei US-Angriffen getötete „Märtyrer“ rächen wollen. Jasid nannte die Namen mehrerer ranghoher getöteter Extremisten.

Bei dem Anschlag eines Jordaniers auf den CIA-Posten in der afghanischen Provinz Chost am 30. Dezember waren sieben Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes sowie ein jordanischer Militär ums Leben gekommen.

Erst am Mittwoch waren durch US-Raketenangriffe auf einen mutmaßlichen Taliban-Stützpunkt im Nordwesten Pakistans mindestens elf Menschen getötet worden. Beobachter gehen davon aus, dass allein in dieser Woche schon vier US-Drohnenangriffe in dieser Region verübt wurden. Seit August 2008 wurden bei über 70 US-Drohnenangriffen in Pakistan mehr als 660 Menschen getötet. Der Kampf gegen die Taliban in Pakistan gilt als neuer Schwerpunkt der US-Strategie gegen den islamistisch motivierten Aufstand im benachbarten Afghanistan.

afp