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Deutschland / Welt Deutschlandtrend – was den Deutschen beim Klimaschutz wichtig ist
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19:44 01.08.2019
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt: Kopf an Kopf.
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt: Kopf an Kopf. Quelle: Rainer Jensen/Gregor Fischer/dpa
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Berlin

Grüne und Union liegen in der Wählergunst laut einer aktuellen Umfrage gleichauf. Bei einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag würden jeweils 26 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland für die beiden Parteien stimmen. Das geht aus dem ARD-„Deutschlandtrend“ des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap vom Donnerstag hervor.

Die Grünen bleiben somit auf dem Vormonatswert, die Union konnte einen Prozentpunkt gutmachen. Die AfD legt um einen Prozentpunkt auf 14 Prozent zu. Die SPD verliert hingegen einen Punkt und kommt auf 12 Prozent. Die FDP bleibt demnach unverändert bei 8 Prozent, die Linke verliert einen Prozentpunkt (7 Prozent).

Zwei Drittel unzufrieden mit Bundesregierung

Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Bundesregierung liegt mit 32 Prozent auf dem Niveau des Vormonats. Anfang Juli waren es drei Prozentpunkte weniger. Gut zwei Drittel gaben an, weniger oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung zu sein (67 Prozent). Das sind drei Prozentpunkte weniger als noch im Vormonat.

Beim Klimaschutz setzen die wahlberechtigten Deutsche eher auf Anreize statt auf Verbote. 72 Prozent der Umfrageteilnehmer des ARD-„Deutschlandtrends“ vom Donnerstag sprachen sich für eine derartige Förderung aus. 15 Prozent wollten dagegen klimaschädliches Verhalten ahnden.

SPD-Anhänger gegen Verbote zum Klimaschutz

Besonders stark befürworteten Anhänger von SPD (80 Prozent), FDP (78 Prozent) und der Union (77 Prozent) das Anreiz-Modell. Bei den Linken sprachen sich 72 Prozent dafür aus. Am wenigsten Zustimmung für die Förderungen gab es bei den Grünen (65 Prozent) und der AfD (61 Prozent) - Anhänger beider Parteien befürworteten eher Verbote (Grüne 23 Prozent, AfD 15 Prozent).

Eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer erklärte sich bereit, den Umwelt- und Klimaschutz auch finanziell zu unterstützen. Die meisten Wahlberechtigten wären mit einer monatlichen Spende von 1 bis 25 Euro (21 Prozent) oder 26 bis 50 Euro (20 Prozent) einverstanden. Nur 21 Prozent wollte keinen monatlichen Beitrag dafür aufwenden.

Eine überwältigende Mehrheit (97 Prozent) befürwortete die Förderung von Innovationen und Forschung. 92 Prozent sprachen sich für den Ausbau erneuerbarer Energien aus.

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Von RND/dpa