Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Deutschland / Welt Deutsche Soldaten bei Anschlag in Afghanistan verletzt
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Deutsche Soldaten bei Anschlag in Afghanistan verletzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:41 29.04.2009
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist überraschend zu einem zweitägigen Besuch in Afghanistan eingetroffen. Quelle: Shah Marai/afp
Anzeige

Dabei wurden den Angaben zufolge vier Soldaten leicht verletzt und ein Dingo-Fahrzeug beschädigt. Am Morgen war Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) überraschend zu einem Besuch in Kabul eingetroffen.

Steinmeier sprach sich nach einem Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai bei der Bekämpfung des Terrorismus für eine „regionale Lösung“ aus, in die auch das Nachbarland Pakistan einbezogen werden müsse. „Solange das nicht der Fall ist, werden auch unsere Bemühungen in Afghanistan nur begrenzt erfolgreich sein“, sagte der Außenminister. Er sagte Karsai außerdem weitere Hilfe beim Wiederaufbau des Landes zu. „Wir wollen dafür sorgen, dass das afghanische Volk nach vielen Jahren des Krieges und des Bürgerkriegs wieder auf die Beine kommt“, sagte Steinmeier.

Anzeige

Nach dem Treffen mit Karsai waren nach Angaben des Auswärtigen Amtes unter anderem Gespräche mit dem afghanischen Außenminister Rangin Dadfar Spanta, Innenminister Mohammed Hanif Atmar sowie dem UN-Gesandten für Afghanistan, Kai Eide, geplant. Begleitet wurde Steinmeier vom deutschen Sondergesandten für Afghanistan und Pakistan, Bernd Mützelburg.

Die nicht angekündigte Reise ist der vierte Besuch des Außenministers in Afghanistan. Zuletzt war Steinmeier im Juli vergangenen Jahres nach Afghanistan gereist. Ende März hatten die USA bei einer internationalen Konferenz in Den Haag ihre neue Afghanistan-Strategie vorgestellt. Washington will das militärische Vorgehen am Hindukusch stärker als bisher mit politischen Initiativen verknüpfen und weist außerdem dem Nachbarland Pakistan eine zentrale Rolle im Anti-Terror-Kampf zu.

afp