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Deutschland / Welt Besuch bei der Queen: Wird Trump die Briten erneut erzürnen?
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08:00 03.05.2019
US-Präsident Donald Trump hat bei seinem ersten Besuch bei der Queen in Großbritannien für einige fragwürdige Szenen gesorgt. Quelle: Getty Images
London

Wer Queen Elizabeth II. einen Besuch abstattet, sollte sich, egal ob Staatschef oder Privatperson, zuvor über die royale Etikette informieren. Wie sollte man die Britische Königin begrüßen? Über was darf man mit ihr sprechen? Muss man sich verbeugen oder nur nicken?

US-Präsident Donald Trump hatte von derartigen Benimmregeln offenbar nichts gehört, als er im vergangenen Sommer erstmals zu Besuch beim britischen Staatsoberhaupt war. Oder ihm war es schlicht egal, wie man sich gegenüber einer Königin verhält.

Sein plumpes Auftreten jedenfalls schockierte die royale Anhängerschaft so sehr, dass vor seinem zweiten Besuch vom 3. bis 5. Juni die Frage im Raum steht, wie er sich beim nächsten Mal aufführen wird.

Donald Trump lässt die Queen warten

Damals zeigte Trump schon vor dem Treffen mit der Queen, wie wenig er allgemeine Erwartungen respektiert. 15 Minuten lang musste Elizabeth II. bei sommerlicher Hitze auf ihren Gast aus dem weißen Haus warten, ehe er zum Treffen auf Schloss Windsor eintrudelte. Eigentlich ist es die Königin gewohnt, dass ihre Gäste überpünktlich erscheinen.

Den nächsten Fauxpas beging er während eines gemeinsamen Spaziergangs über das Schlossgelände. Beim Passieren der royalen Leibgarde schnitt der US-Präsident der Queen mehrmals den Weg ab, ging vor ihr und wandte ihr den Rücken zu. Ein Unding nach britischem Verständnis.

Auch die übliche Verbeugung vor der Königin zu Beginn des Treffens vollführten weder Trump noch seine Frau Melania. Obwohl diese fehlende Geste viele als respektlos betrachteten, muss sich der Präsident als Staatsoberhaupt und US-amerikanischer Bürger streng genommen nicht daran halten.

Trump muss sich beim Essen an die Etikette halten

Dennoch sollte er sich beim Treffen im Juni ein wenig mehr bemühen, wenn er nicht erneut den Unmut der Briten auf sich ziehen will. Dazu gehört unter anderem die förmliche Anrede der Queen mit „Your Majesty“ beim ersten Mal und „Ma’am“ bei allen folgenden. Auch beim Handschlag zur Begrüßung sollte sich Trump zurückhalten, zumindest solange, bis die Königin ihm die Hand reicht. Alle weiteren Berührungen sind ebenfalls unangebracht.

Auch beim gemeinsamen Essen wird der mächtigste Mann der Welt gefordert sein, sich an gewisse Etikette zu halten. So gehört es sich, mit dem Essen anzufangen, wenn die Queen anfängt und aufzuhören, sobald sie das Besteck niederlegt. Außerdem sollte man solche Veranstaltungen nie vor der Königin verlassen. Und wenn Trump mit der ihr redet, ist Smalltalk gefragt. Persönliche Fragen gelten als unhöflich.

Bis Juni hat der US-Präsident also noch einiges zu lernen, will er nicht erneut für Empörung sorgen.

Von Flemming Goldbecher/RND

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