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Panorama Zum Tode verurteilte Christin bringt Kind zur Welt
Nachrichten Panorama Zum Tode verurteilte Christin bringt Kind zur Welt
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09:07 30.05.2014
Foto: Symbolbild
Symbolbild Quelle: Roessler
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Khartum

Dies berichtete die „Sudan Tribune“ am Dienstag unter Berufung auf die übliche Praxis der Justiz in Sudan. Das Al-Hadsch-Jusif-Kriminalgericht in Khartum hatte Mariam Dschahia Ibrahim Ischak am 15. Mai wegen „Gotteslästerung“ und „Glaubensabtrünnigkeit“ (Apostasie) zum Tode durch Erhängen verurteilt. Sie könne dem nur entkommen, wenn sie ihrem Glauben abschwöre und zum Islam zurückkehre.

Das verweigerte die Angeklagte, die mit einem Christen verheiratet ist. Ihr Vater ist ein Muslim, die Mutter Christin. Die Tochter war wegen der Abwesenheit des Vaters als Christin erzogen worden. Der Verteidiger will nun vor einem Obersten Gericht in Berufung gehen.

Botschafter westlicher Staaten und Menschenrechtsorganisationen hatten bei der sudanesischen Regierung heftig gegen das Urteil protestiert. Amnesty International sprach von einem „abscheulichen“ Urteil und einem Akt „unerhörter Diskriminierung von Frauen“.

dpa

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