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Panorama Wintereinbruch in Deutschland: Erster Schnee sorgt für Chaos
Nachrichten Panorama Wintereinbruch in Deutschland: Erster Schnee sorgt für Chaos
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20:19 20.11.2018
Brrr, kalt! Im sächsischen Oberwiesenthal sind auf dem Fichtelberg bereits Autos eingefroren. Quelle: Bernd März/dpa
Deutschland

Die ersten größeren Schneefälle haben am Dienstag bereits in verschiedenen Teilen Deutschlands für glatte Straßen und Verkehrschaos gesorgt. So kam es unter anderem in Hessen zu verschiedenen Autounfällen und auch in Niedersachsen hielt das Wetter die Räumdienste auf Trab.

Wintereinbruch in Hessen: Viele Unfälle wegen des Schnees

Im hessischen Kassel zählte im Laufe des Nachmittags mindestens zwölf witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Unfälle wurden in Hessen nach Polizeiangaben auch aus den Kreisen Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und Werra-Meißner gemeldet. Allein im Kreis Marburg ereigneten sich am Nachmittag vier Unfälle innerhalb von 20 Minuten, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

Der erste Schnee ist gefallen – und hat bereits für Chaos und Unfälle in Deutschland gesorgt.

ADAC: Winterreifen aufziehen, ausreichend Frostschutzmittel auffüllen

Rund um Kassel fiel auch in den Tälern Schnee, blieb aber oftmals nicht liegen. In höheren Lagen bildete sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) teilweise eine Schneedecke. Der ADAC Hessen-Thüringen mahnte eine angemessene Fahrweise an. „Auch sollten Autofahrer beispielsweise darauf achten, dass Winterreifen aufgezogen sind und ausreichend Frostschutzmittel aufgefüllt ist“, sagte ein Sprecher.

Unfälle auch in Baden-Württemberg

Wegen Schnee und Gätte hatte es auch in Teilen Baden-Württembergs bereits am Montag zahlreiche Verkehrsunfälle gegeben. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag waren vor allem die Regionen um Furtwangen, Blumberg und auch die Autobahn 81 betroffen. Die Polizei Tuttlingen zählte im Dienstbezirk des Präsidiums am Montag 72 wetterbedingte Unfälle innerhalb weniger Stunden. Überwiegend blieb es aber bei Blechschäden. Auch im Hochschwarzwald kam es wegen der winterlichen Verhältnisse zu Verkehrsbehinderungen und etlichen Unfällen.

Südniedersachsen: Räumdienste im Dauerbetrieb

In Teilen Südniedersachsens hat Schneefall am Dienstagnachmittag die Räumdienste auf Trab gehalten. Auf der A7 rund um den Lutterberg an der Landesgrenze zu Hessen sei der Schnee zum Teil liegen geblieben, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Göttingen.

Auch im Harz gab es ab dem Nachmittag Schneefall. „Rund um Braunlage ist alles weiß“, sagte ein Polizeisprecher. Teilweise fiel Schnee auch in tieferen Lagen. Die Schneefallgrenze lag nach Angaben der privaten Wetterstation Braunlage bei 420 Metern. Der Deutsche Wetterdienst hatte vorausgesagt, dass im Harz bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fallen könnte. Schon am Montag hatte es in den Hochlagen geschneit. Auf dem Brocken lagen am Dienstagmorgen sieben Zentimeter Schnee.

Wintereinbruch bringt ersten Schnee auch im Tiefland

Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat es in diesem Winter erstmals im Tiefland geschneit. Am Dienstag zog ein kleines Schneefallgebiet durch weite Teile der drei Bundesländer, wie ein Meteorologe des DWD sagte. In Erfurt blieb eine hauchzarte Schneedecke von einem Zentimeter liegen. Auch in Halle und Leipzig kamen weiße Flocken vom Himmel.

In den Mittelgebirgen schneite es hingegen recht kräftig, wie der Wetterexperte sagte. Im thüringischen Neuhaus am Rennweg blieben 13 Zentimeter Schnee liegen, auf dem sächsischen Fichtelberg 10 Zentimeter, und auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt sollten es bis zum Abend 15 Zentimeter Schnee werden.

Kein weiterer Schnee, dafür „tristes Novemberwetter“

Schluss mit Schnee: Nach dem Schneefall vom Dienstag sind die weißen Flocken jedoch erst einmal passé. Das teilte der DWD in Offenbach mit. Hoch „Burckhard“ mache sich in Mitteleuropa breit und sorge für einen wolkenverhangenen Himmel. „In den kommenden Tagen zeigt sich in Deutschland vor allem tristes Novemberwetter“, sagte ein Sprecher. So ziehe von der Nordsee bis in die Alpenregion am Mittwoch dichter Nebel auf. Die Höchstwerte bewegten sich unterhalb von fünf Grad.

In der Nacht zum Donnerstag muss mit leichtem Frost gerechnet werden. Tagsüber dringe die Sonne kaum durch die dicke Wolkendecke. „Nur in Alpennähe kann man etwas Sonnenschein sehen“, sagte der Sprecher. Es bleibe auch am Donnerstag neblig und wolkenverhangen in der Republik. Das Thermometer klettert laut DWD kaum über sechs Grad.

Lediglich die Alpen und einige Gipfel der Mittelgebirge ragten aus dem grauen Schleier heraus. Eine Veränderung sei nicht zu erwarten, wie der DWD-Meteorologe betonte. So bleibe auch der Freitag ein typischer Novembertag, an dem es grau und neblig in weiten Teilen Deutschlands bleibe, bei Temperaturen von bis zu sieben Grad. Erst am Wochenende und Anfang kommender Woche gebe es Niederschläge in Deutschland. Ersten Prognosen zufolge dürfte in den Hochlagen dann auch wieder Schnee fallen.

Von RND/dpa/hsc

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