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Panorama Winter ist da: Heute Schneefälle auch in tieferen Lagen
Nachrichten Panorama Winter ist da: Heute Schneefälle auch in tieferen Lagen
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07:31 20.11.2018
Ein Auto fährt an einer vom Schnee bedeckten Sitzgruppe in Oberwiesenthal in Sachsen vorbei. Der erste Schneesturm der diesjährigen Wintersaison begrüßte Besucher auf den Fichtelberg. Quelle: Bernd März/dpa
Offenbach

Deutschland steht der erste nennenswerte Schnee des Herbstes bevor. Vor allem in den Mittelgebirgen sollen am Dienstag bis zu 15 Zentimeter fallen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Auch in tieferen Lagen der Mitte und von Norddeutschland kann sich den Angaben zufolge vorübergehend eine dünne Schneedecke bilden. Autofahrer müssen sich daher in den kommenden Tagen fast überall in Deutschland auf glatte Straßen einstellen.

Leichter Schneefall wurde am Montag bereits aus Bayern, Sachsen, Baden-Württemberg und dem Harz gemeldet. „Noch auf den letzten Drücker zeigt sich der meteorologische Herbst von seiner kalten Seite“, sagte ein DWD-Meteorologe in Offenbach.

Schnee und Glätte in Niedersachsen

In Niedersachsen ist am Dienstag bis zum Vormittag laut Deutsche Wetterdienst (DWD) in Lagen des Harzes oberhalb etwa 600 Metern mit Glätte zu rechnen. Ab dem Mittag setzt im Harz und im Leinebergland Schneefall ein, vor allem zur Wesermündung und zum Emsland hin ausbreitend, der teils aber auch in Schneeregen übergeht. In den Niederungen ist streckenweise mit Glätte durch Schnee oder durch Schneematsch zu rechnen. In der Nacht zu Mittwoch wird es wieder glatt.

Neuer Schneefall in Sachsen und Sachsen-Anhalt

In Teilen Sachsens und Sachsen-Anhalts wird für Dienstagnachmittag neuer Schneefall erwartet. In den Höhenlagen und auch teilweise auf tieferen Lagen könne mit etwa 5 bis 10 cm Neuschnee gerechnet werden, teilte der Deutsche Wetterdienst am Dienstag mit. Am Brocken in Sachsen-Anhalt und am Fichtelberg in Sachsen hatte es bereits am Montagnachmittag geschneit.

Bei Windstärke 10 seien etwa 7 cm trockener Schnee am Brocken gemessen worden. Am Fichtelberg sei mindestens genauso viel Schnee gefallen. Eine Windböe am Brocken erreichte die Windstärke 11. In der Nacht zum Dienstag ließ der Schneefall nach. Vermehrte Unfälle in der Region aufgrund der Wetterlage meldete die Polizei nicht.

Glätte und Schnee am Abend in Schleswig-Holstein und Hamburg

In Schleswig-Holstein und Hamburg ist laut DWD am Dienstagabend in Elbnähe Glätte durch geringfügigen Schneefall wahrscheinlich. In der Nacht zum Mittwoch besteht dann vor allem bei Aufklaren und auf Nebenstrecken Glättegefahr durch überfrierende Nässe sowie in Teilen Holsteins und Hamburgs leichter Frost von -1 Grad. An den Küsten ist mit stürmischen Böen und teils auch mit Sturmböen zu rechnen.

In Hessen kommt der Schnee im Laufe des Dienstags

In Hessen sind die Menschen am Dienstag bei frostigen Temperaturen, aber ohne schneebedeckte Straßen aufgewacht. Morgens könne es zwar stellenweise zu glatten Straßen kommen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mit. Erst am späten Vormittag könne es von Südosten her leichten bis mäßigen Schneefall geben, der auch im Tiefland stellenweise für eine dünne Schneedecke sorgen könne. Auch die hessischen Polizeipräsidien berichteten am Morgen von freien Straßen ohne Schnee.

Noch kein morgendlicher Schnee an Rhein, Mosel und Saar

Bei frostigen Temperaturen, aber ohne schneebedeckte Straßen sind die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Dienstagmorgen aufgewacht. Morgens könne es stellenweise zu glatten Straßen aufgrund von überfrierender Nässe kommen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mit. Tagsüber seien dann bei Höchstwerten zwischen drei und sechs Grad örtlich leichte Schneefälle möglich, im Tiefland auch als Schneeregen. Auch die Polizeipräsidien an Rhein, Mosel und Saar berichteten am Morgen von freien Straßen ohne Schnee.

Ursache für das ungemütliche Wetter ist Hoch „Burckhard“, das über Skandinavien liegt und kalte Luft aus Russland nach Deutschland strömen lässt. Die Höchsttemperaturen pendeln zwischen minus 1 Grad im Harz und plus 5 Grad am Oberrhein. Nachts gehen die Werte auf bis zu minus 4 Grad zurück. Dabei ist es neblig-trüb und wolkenverhangen. Lediglich die Alpen und einige Gipfel der Mittelgebirge können aus der grauen Suppe herausragen.

Von RND/dpa