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Panorama Was an der Fashion Week so richtig nervt
Nachrichten Panorama Was an der Fashion Week so richtig nervt
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16:00 04.07.2019
Ziemlich voll: Eine Location der Fashionweek in Berlin. Quelle: Thomas Kielhorn/RND
Berlin

Vor zehn Jahren war ich zum ersten Mal auf der Fashion Week in Berlin. Seitdem hat die offizielle Location diverse Male gewechselt. Mal war es ein Zelt am Brandenburger Tor oder an der Siegessäule, später ein ehemaliges Kaufhaus. Nun ist es ein ehemaliges Umspannwerk. Doch eines hat sich in all den Jahren nie geändert – die Platzvergabe bei den Modenschauen.

Seit jeher gilt: Zuerst darf ins Gebäude, wer eine Einladung hat. Anschließend wird geguckt, ob noch Plätze übrig bleiben und zehn Minuten vor Showstart werden am Einlass die restlichen freien Plätze vergeben (sofern es noch welche gibt).

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So weit, so sinnvoll. In den letzten Jahren sind allerdings immer mehr Designer dazu übergegangen, sich sogenannte Off-Locations zu suchen. Meist handelt es sich hierbei um Hotels, die die Location zu günstigen Konditionen oder kostenlos zur Verfügung stellen.

Anstrengend wird es, wenn vorher nicht wenigstens einmal die vorhandenen Sitzplätze durchgezählt, sondern munter Einladungen verschickt werden. Dann kommt es zu Überbuchungen. Man hat zum Beispiel 80 Stühle, aber 400 Leute eingeladen. Problematisch wird es, wenn 350 dann tatsächlich auch kommen.

Was nützen die schönsten Kreationen, wenn man sie nicht sehen kann?

Anstatt von vornherein weniger Gäste einzuladen, hat eine Designerin in diesem Jahr einfach am Veranstaltungstag „Stehplätze“ an Promis und Presse vergeben. Damit konnte man sich irgendwo in der Hotellobby platzieren, hatte aber kaum freie Sicht auf die Modenschau.

Das ist ungefähr so, als wäre man zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, aber an der Haustür würde man sagen, dass man bitte ins Nachbarhaus gehen möge. Vom Garten aus könne man aber gut über den Zaun zuschauen.

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So eine Einladungspraxis nervt gewaltig, ist aber leider kein Einzelfall mehr. Bitte, liebe Designer, schafft das wieder ab. Ladet nur so viele Gäste ein, wie ihr unterbringen könnt. Denn eines ist ja mal klar: Was nützen die schönsten Kreationen, wenn man sie nicht sehen kann?

Von Thomas Kielhorn/RND

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