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Panorama Tierquäler wickelt Dackel mit Panzerklebeband ein
Nachrichten Panorama Tierquäler wickelt Dackel mit Panzerklebeband ein
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10:54 22.02.2019
Dackel Jimmy wurde schwer misshandelt. Quelle: Polizei
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Barndart/Missouri

Ein Mann aus Missouri muss sich wegen schwerer Tierquälerei vor Gericht verantworten. Paul Garcia wird vorgeworfen, einen kleinen Hund mit Panzerklebeband umwickelt und zum Sterben in einen Graben geworfen zu haben. Der 39-Jährige glaubte, dass ihn der Dackel Jimmy im Auftrag der Polizei ausspioniert.

Ein Polizist hatte Jimmy an einer Landstraße in Jefferson County entdeckt. Die Schnauze und die Beine des Dackels waren zusammengeklebt. Er litt an einer Gehirnerschütterung, Unterkühlung und war bis auf die Knochen abgemagert. Der Polizist brachte das zitternde Hündchen in eine Tierklinik. Dort wurde es wieder aufgepäppelt. Auf der Außenseite des Panzerbands fanden die Behörden einen Fingerabdruck.

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Jimmy geht es mittlerweile wieder gut, er konnte seiner Besitzerin übergeben werden. Quelle: Jefferson County Animal Hospital

Der Fingerabdruck führte die Ermittler zu dem wegen Diebstahls vorbestraften Garcia, der nur zur Bewährung auf freien Fuß war. Der gab laut Polizeibericht den Beamten zu Protokoll, dass er den Hund unter seinem Truck kauernd entdeckt hatte: „Garcia gab an, dass er vermutete, dass der Hund eine Kamera versteckt an sich trug. Und dass er von uns zu ihm geschickt worden sei, um ihn auf Schritt und Tritt zu überwachsen. Deshalb hat er den Dackel mit Isolierband eingewickelt, ihn in einen Eimer getan und diesen später aus dem fahrenden Auto geworfen.“

Die Behörden konnten inzwischen Jimmys Besitzer ausfindig machen. Frauchen Kaitlynn Kofron verriet dem örtlichen TV-Sender, dass ihr Hund von zu Hause ausgerissen war.

Von RND/Dierk Sindermann