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Panorama Thomas Gottschalks Frau rettete das Katzenklo, aber nicht den Rilke
Nachrichten Panorama Thomas Gottschalks Frau rettete das Katzenklo, aber nicht den Rilke
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09:55 13.11.2018
Thomas Gottschalk und seine Ehefrau Thea. Quelle: imago/Future Image
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Los Angeles

Bei der Waldbrand-Katastrophe in Kalifornien wurde auch das Haus von Thomas Gottschalk zerstört. In einem großen Interview mit dem Radiosender „Bayern 1“ sprach der Entertainer jetzt darüber, wie seine Frau Thea und er über die Feuerwalze informiert wurden, was den Flammen zum Opfer gefallen ist und wann er plant, nach Malibu zurück zu kehren. Thomas Gottschalk über...

...den Augenblick, als er von dem Feuer in seiner Villa erfuhr: „Ich habe die Nachricht in einem Moment bekommen, wo ich auf der Bühne stand. Ich bin in Deutschland und mein Leben besteht ja aus Verträgen und die will ich auch einhalten.“

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...die Flucht seiner Frau Thea vor den Flammen: „Normalerweise ruft man die Feuerwehr an und es gibt auch Fälle, in denen einen die Feuerwehr selber anruft und sagt: „Jetzt raus!“.“ Glück im Unglück sei gewesen, dass das am helllichten Tag passiert sei.

...die wenigen Dinge, die seine Frau retten konnte: „Wie das in solchen Momenten so ist, dann gehst du nicht zum Safe und nimmst dann nicht die Geburtsurkunde raus, dann nimmst du nicht den Rilke von der Wand. Sie hat sich die Katzen geschnappt und Futter und die Katzenklos. Die Katzenklos sind gerettet und mein Rilke (ein handgeschriebenes Gedicht von Rainer Maria Rilke, Anm. der Redaktion) ist verbrannt, aber das ist eben auch der Wahnsinn dieser Situation.“

...über die Vorkehrungen, die er für den Fall eines Waldbrandes getroffen hatte: „Wir hatten uns für solche Fälle einen Wohnwagen bereitgestellt, aber das Auto mit dem Anhänger für den Wohnwagen war gerade nicht da. Und meine Frau hat dann auch das billigste Auto genommen, weil ihr das am besten gefällt. Der Rest ist verglüht.“

...seine Rückkehr nach Kalifornien: „Ich kann im Moment gar nichts machen, man kann da nicht hin. Es brennt noch. Die Straßen sind gesperrt. Es gibt keinen Strom. Insofern habe ich auch kein Interesse, mir die Asche meines Besitzes anzugucken.“

Von RND