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Panorama Schwesta Ewa hofft, dass ihre Tochter ihr nicht ähnlich wird
Nachrichten Panorama Schwesta Ewa hofft, dass ihre Tochter ihr nicht ähnlich wird
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15:48 17.12.2018
Vor Gericht gab sich die Rapperin Schwesta Ewa weniger aufreizend und provokant. Quelle: Arne Dedert/dpa
Frankfurt

Ihre erste Tochter wird Schwesta Eva (34) wohl im Gefängnis großziehen, zumindest in der ersten Zeit. Auch deshalb hofft sie, dass ihre Tochter einmal nicht wird wie sie. „Mir macht es ehrlich gesagt Angst, wenn ich daran denke, dass mein Herz nur im entferntesten so wird wie ich“, schreibt sie in einem langen Instagram-Beitrag.

Ihre Fans bittet sie, ihr zu wünschen, dass der Apfel in ihrem Falle „weit weit weg“ vom Stamm falle. Dennoch nennt sie ihr ungeborenes Kind schon jetzt Ewa 2.0 – und ruft ihre Fans dazu auf, Namensvorschläge zu machen.

Zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt

Ewa Malanda, wie die Musikerin mit bürgerlichem Namen heißt, ist im achten Monat schwanger. Auf dem Foto zum Instagram-Post sitzt sie in pinkfarbener Unterwäsche und einem Fellmantel auf dem Bett. 18 Kilo habe sie bisher zugenommen, schreibt sie.

Das Kind wird zwar in Freiheit geboren, dann allerdings muss es wahrscheinlich erst einmal mit seiner Mutter ins Gefängnis. Die einstige Prostituierte war vor genau einem Jahr wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

Am 28. Februar wird am Bundesgerichtshof neu verhandelt

Derzeit ist Malanda noch auf freiem Fuß, da sie in Revision gegangen ist. Am 28. Februar soll neu verhandelt werden. Wird das Urteil bestätigt, wird sie in einer Mutter-Kind-Abteilung inhaftiert sein.

Die Vorwürfe der Zuhälterei und des Menschenhandels wurden nicht bestätigt. Angeklagt war sie auch wegen des Verdachts, fünf junge Frauen zur Prostitution gezwungen zu haben. Die Frauen gaben im Prozess aber an, nicht von Malanda gezwungen worden zu sein.

Von RND/msk

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