Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Sarkozy als erster ausländischer Staatschef in Japan
Nachrichten Panorama Sarkozy als erster ausländischer Staatschef in Japan
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:25 31.03.2011
Nicolas Sarkozy ist derzeit auf Staatsbesuch im krisengeschüttelten Japan.
Nicolas Sarkozy ist derzeit auf Staatsbesuch im krisengeschüttelten Japan. Quelle: dpa
Anzeige

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy ist am Donnerstag als erster ausländischer Staatschef seit der Erdbeben-Katastrophe in Japan eingetroffen. Er wird mit dem japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan zusammentreffen. Dabei will Kan sich laut Medienberichten für die französische Hilfe bei der Bewältigung der Krise bedanken.

Auch Außenminister Guido Westerwelle will an diesem Sonnabend nach Tokio reisen. Der Kurzbesuch soll im Anschluss an eine China-Reise stattfinden, zu der Westerwelle am Donnerstag in Peking eintraf. Mit dem Aufenthalt wolle der Minister Deutschlands Solidarität mit dem schwer getroffenen ijapanischen Volk zum Ausdruck bringen, hieß es aus seiner Umgebung.

Für den FDP-Vorsitzenden steht in Tokio unter anderem ein Gespräch mit dem japanischen Außenminister Takeaki Matsumoto auf dem Programm. Ein Besuch in den am schlimmsten betroffenen Erdbebengebieten oder in der Umgebung des AKW Fukushima ist nicht geplant. Die japanische Regierung prüft derzeit unter anderem ein deutsches Angebot für den Einsatz von Spezialrobotern.

dpa

Mehr zum Thema

Weiterhin Dramatische Lage in Fukushima: Japan hat im Kampf gegen einen Super-GAU eine Ausweitung der Evakuierungszone abgelehnt. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hatte eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen.

31.03.2011

Wegen erhöhter Strahlungswerte rät die IAEA zu einer Ausweitung der Evakuierungszone rund um Fukushima. 40 Kilometer nordwestlich des Atomkraftwerks haben Experten die höchsten Strahlungswerte gemessen. Demnach sind die Evakuierungskriterien bereits überschritten.

30.03.2011

Verzweifelte Notmaßnahmen: Die japanische Regierung will die verstrahlten Trümmer der Reaktoren in Fukushima mit Kunstharz besprühen lassen - und hofft dadurch, die Radioaktivität eindämmen zu können. Ab Donnerstag soll der Kunstharz aufgetragen werden.

30.03.2011