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Panorama SEK-Einsatz in Düsseldorf: 50-Jährige attackiert Gerichtsvollzieher mit Flüssigkeit
Nachrichten Panorama SEK-Einsatz in Düsseldorf: 50-Jährige attackiert Gerichtsvollzieher mit Flüssigkeit
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14:33 17.04.2019
Rettungskräfte stehen vor einem Haus. Eine Frau, die vorher Menschen verletzt haben soll, hatte sich hier verschanzt. Quelle: David Young/dpa
Düsseldorf

Gespenstische Szenen vor einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf am Mittwochmorgen: Ein schwer bewaffnetes Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei brachte sich mit Säureschutzmasken und Schilden in Stellung. Eine etwa 50 Jahre alte Frau hatte sich in ihrer Wohnung im Stadtteil Hassels verschanzt, nachdem sie laut Polizei vorher einen Gerichtsvollzieher mit einer noch unbekannten Flüssigkeit attackiert und leicht verletzt hatte. Nach knapp zweieinhalb Stunden wurde die Frau festgenommen und aus dem Haus geführt.

Polizei und Rettungsdienst waren gegen 8.41 Uhr alarmiert worden: Eine Person habe „Säure im Gesicht“, so die erste Meldung. Auch Schüsse seien gefallen, so Nachbarn gegenüber der Polizei. Was genau in diesen Minuten passierte, wird noch ermittelt. Fest steht laut einem Polizeisprecher, dass die Verdächtige einen Gerichtsvollzieher mit einer Flüssigkeit angegriffen und verletzt hatte. Ob es Säure war, sei noch nicht geklärt.

SEK-Einsatz in Düsseldorf: Zwei Anwohner leicht verletzt

„Bei Eintreffen der Polizei wurden die Beamten dann von der Frau mit einer Waffe bedroht“, berichtete der Sprecher. Mutmaßlich handelte es sich um eine Gas- oder Tränengaspistole, mit der die Frau im Treppenhaus schoss. Zwei Anwohner wurden dort Polizei-Angaben zufolge durch „Reizstoffe“ leicht verletzt.

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Da die Frau sich alleine in ihre Wohnung zurück zog und die Brisanz der Situation unklar war, wurde ein Spezialeinsatzkommando zu Hilfe gerufen. Die Beamten des SEK rüsteten sich mit Schutzmasken und säurefesten Anzügen unter ihren Einsatzuniformen aus. Um kurz vor 11 Uhr konnte die Frau nach Angaben der Polizei festgenommen werden. Sie wurde von SEK-Beamten aus dem Haus geführt. „Die Motivlage ist noch unklar“, so die Polizei am Mittwochmittag.

Gerichtsvollzieher in Spezialklinik gebracht

Der Gerichtsvollzieher wurde laut Feuerwehr in eine Spezialklinik gebracht. Er galt zunächst als leicht verletzt. Über die Art der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine Angaben.

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Von RND/dpa

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