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Panorama Ostern drohen volle Straßen
Nachrichten Panorama Ostern drohen volle Straßen
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14:18 03.04.2012
Foto: Der ADAC erwartet Staus bereits am Gründonnerstag – am Ostermontag beginnt die Rückreisewelle.
Der ADAC erwartet Staus bereits am Gründonnerstag – am Ostermontag beginnt die Rückreisewelle. Quelle: dpa
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Hannover

Auch am Karfreitag und Sonnabend dürfte es auf Deutschlands Autobahnen wieder sehr voll werden. Keine langen Staus erwartet der ADAC für Ostersonntag, doch bereits am Ostermontag sollten sich Autofahrer wieder auf unfreiwillige Pausen auf den Autobahnen einstellen: In vier Bundesländern enden nach den Feiertagen die Ferien.

Neben den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart und München dürften laut ADAC und Auto Club Europa (ACE) ab Donnerstag vor allem folgende Strecken stark befahren sein:

A 1: Hamburg–Bremen–Dortmund–Köln
A 2: Hannover–Dortmund–Köln
A 3: Frankfurt–Würzburg–Nürnberg
A 5: Frankfurt–Karlsruhe–Basel
A 6: Mannheim–Heilbronn–Nürnberg
A 7: Hamburg–Hannover–Würzburg– Füssen
A 8: Karlsruhe–Stuttgart–München–Salzburg
A 9: Berlin–Nürnberg–München
A 13: Richtung Dresden und Richtung Berlin Schönefelder Kreuz
A 33: Richtung Haaren und Richtung Osnabrück
A 45: Richtung Aschaffenburg und Dortmund
A 61: Mönchengladbach–Koblenz–Ludwigshafen
A 81: Stuttgart–Singen
A 93: Inntaldreieck–Kufstein
A 95: München–Garmisch–Partenkirchen

Rainer Hillgärtner vom ACE rät daher, jede Reise gut zu planen. „Zum Beispiel muss der kürzeste Weg zum Ziel nicht immer der beste sein“, gibt er zu bedenken. Wer einzelne Etappen abseits der stauanfälligen Fernstraßen wähle, könne die Fahrt mit Pausen an Sehenswürdigkeiten oder einem Picknick im Grünen aufwerten. „So wird die Reise selbst zum Erlebnis.“

Frühaufsteher können laut Hillgärtner auf einigermaßen freie Straßen hoffen, „wenn sie spätestens um 3 oder 4 Uhr loskommen“. Wer das frühe Aufstehen nicht gewöhnt ist, dürfe jedoch kein Risiko eingehen, am Steuer einzunicken. „Sobald der Fahrer merkt, dass er gegen die Müdigkeit ankämpfen muss, sollte er auf dem nächsten Rastplatz ausruhen und sich etwas an der frischen Luft bewegen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.“ Verdichtet sich auf der Autobahn der Verkehr, gilt es, gelassen zu bleiben. „Schnelles Auffahren und abruptes Bremsen bringen im Stop-and-go-Verkehr niemanden schneller voran, im Gegenteil.“

Auch wer beim Reißverschlussverfahren an Engstellen keine Lücken lasse oder andere Autofahrer bei einem Spurwechsel am Einscheren hindere, bringe den Verkehr unnötig ins Stocken. Ist ein Stauende in Sicht, gilt es den Warnblinker einzuschalten und langsam das Tempo zu drosseln. Wenn danach für längere Zeit alles stillsteht, warnt Hillgärtner davor, den Wagen zu verlassen: „Das ist lebensgefährlich!“ Zwischen den Autoschlangen mogelten sich etwa gerne Motorradfahrer hindurch.

Der Auto-Club-Sprecher warnt davor, blind allen Umgehungsrouten zu folgen, die das Navigationsgerät bei Staugefahr vorschlägt. Dies könne womöglich direkt in den nächsten Rückstau führen. Schließlich nutzten inzwischen die meisten Autofahrer ein Navigationssystem und bekommen dieselben Umleitungstipps.

Stefan Weißenborn und Christoph Walter

Saskia Döhner 02.04.2012
02.04.2012