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Panorama Oktopus flieht durch Abflussrohr ins Meer
Nachrichten Panorama Oktopus flieht durch Abflussrohr ins Meer
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17:28 13.04.2016
Foto: Kranken sind exzellente Ausbruchskünstler. Oktopus Inky floh aus seinem Aquarium in Neuseeland durch Abflussrohr ins offene Meer.
Kranken sind exzellente Ausbruchskünstler. Manche wurden sogar dabei gefilmt, wie sie sich durch Öffnungen so groß wie eine Münze durchquetschen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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"Alle Abflüsse landen im Meer": Das wussten schon die Fische aus dem Zeichentrickfilm "Findet Nemo". Aber dass es in Neuseeland tatsächlich so ist und dass dann ein echter Meeresbewohner denselben Weg nach Hause findet wie die Filmcharaktere, ist sowohl gruselig als auch erstaunlich. Oktopus Inky floh aus seinem Tank im National Aquarium in Neuseeland durch ein Abflussrohr ins offene Meer.  

Die Mitarbeiter des Aquariums gehen davon aus, dass der Krake in der Nacht aus seinem Becken kletterte, knapp vier Meter über den Boden des Besucherraums wanderte und anschließend durch einen Abfluss im Boden entwischte. Nach Medienberichten rutschte Inky anschließend durch ein etwa 50 Meter langes Rohr bis in den offenen Ozean.

Der exakte Fluchtweg ist aber noch nicht klar, da das leere Aquarium erst am frühen Morgen entdeckt wurde. Inky ist vielleicht auch durch einen Schlauch und ein Abflussrohr unter seinem Aquarium geflohen. Für einen Kraken dürfte das kein Problem sein, weil die Tiere keine Knochen besitzen und daher durch kleinste Öffnungen passen.

An einem Diebstahl glauben die Mitarbeiter des Aquariums dagegen nicht. Austellungswächter Reiss Jenkinson sagte dem britischen "Guardian", dass er sich absolut sicher sei, dass Inky weder von Besuchern "mitgenommen", noch von Dieben gestohlen worden sei.

Dass die Flucht aber von Inky kühn geplant wurde, bezweifeln sie. "Ich glaube nicht, dass Inky bei uns unglücklich war", sagte Aquariumsdirektor Rob Yarrell der britischen Zeitung. Vielmehr sei er ein sehr neugieriger Meeresbewohner. Außerdem seien Kraken berüchtigte "Ausbruchskünstler". Alle Mitarbeiter seien über den Verlust des Tiers dennoch sehr traurig.

abr

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