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Panorama Razzia bei Rocker-Boss Frank Hanebuth
Nachrichten Panorama Razzia bei Rocker-Boss Frank Hanebuth
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15:15 21.11.2018
Frank Hanebuth. Quelle: Rainer Surrey
Wedemark

Die Kriminalpolizei hat am Dienstag das Haus von Frank Hanebuth in Bissendorf-Wietze durchsucht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover wird derzeit gegen insgesamt sechs Personen wegen räuberischer Erpressung ermittelt. „Sie sollen eine Person geschlagen haben, um ihrer Geldforderung Nachdruck zu verleihen“, sagte der Erste Staatsanwalt Oliver Eisenhauer am Dienstagabend der HAZ. Demzufolge steht der Chef des hannoverschen Hells Angels Charters North Gate unter dem Verdacht der Schutzgelderpressung, mit ihm fünf weitere Männer im Alter von Anfang 30 bis Mitte 40. Hanebuth selbst weist die Vorwürfe gegenüber der HAZ zurück.

Nach Angaben von Eisenhauer soll Hanebuth bei der Schutzgelderpressung zwar anwesend gewesen sein. „Er soll aber nicht derjenige sein, der zugeschlagen hat.“ Der Vorfall ereignete sich offenbar im April. Ob bei der Durchsuchung am Dienstag etwas gefunden wurde, wollte Eisenhauer „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht sagen, aber keiner der Verdächtigen wurde festgenommen. Neben dem Anwesen von Frank Hanebuth wurde am Dienstag noch eine weitere Wohnung durchsucht. Hannovers Hells Angels-Chef, gegen den seit fünf Jahren auch Ermittlungen der spanischen Behörden laufen, weist alle Vorwürfe zurück. „Das stimmt alles so nicht“, sagte er am Abend der HAZ. Mehr will er derzeit auf Anraten seines Anwalt nicht zu dem Vorfall sagen. Mit Schutzgelderpressung will der Höllenengel allerdings nichts zu tun haben. „Ich stehe für das genaue Gegenteil“, sagte Hanebuth.

Von RND/pah/tm/ms

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