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Panorama Neue Blitzer: Verkehrswacht weist „Abzocke-Kritik“ zurück
Nachrichten Panorama Neue Blitzer: Verkehrswacht weist „Abzocke-Kritik“ zurück
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10:02 03.12.2011
Die Landesverkehrswacht steht wegen der neuen Dauer-Blitzer an der A2 in der Kritik.
Die Landesverkehrswacht steht wegen der neuen Dauer-Blitzer an der A2 in der Kritik. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Die erste Blitzanlage wurde östlich von Braunschweig bereits aufgestellt, sie soll in dieser Woche in Betrieb gehen. Weitere Anlagen, die rund um die Uhr in beide Richtungen Temposünder blitzen, sind zwischen Peine und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt geplant. Es handelt sich dabei um die ersten fest installierten Blitzanlagen auf der vielbefahrenen A2 in Niedersachsen. Allein der Kreis Peine erhofft sich von den Radarfallen zwei Millionen Euro Einnahmen im Jahr.

Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) will Autofahrer mit „Achtung Radarkontrolle“-Schildern vor den Blitzern warnen. Die Geschäftsführerin der Verkehrswacht betonte dagegen: „Wenn man sich an die Vorgaben der Verkehrsbeeinflussungsanlage hält, dann wird man auch nicht geblitzt.“

Die A2 ist die deutsche Haupt-Verkehrsachse von West nach Ost. Nach Angaben der Verkehrswacht gab es in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf der A2 in Niedersachsen zwar eine leichte Zunahme bei den Gesamtzahl der Unfälle von etwa 3 Prozent. „Die Unfälle mit Lkw-Beteiligung sind aber leicht rückläufig ebenfalls um etwa 3 Prozent“, sagte Geschäftsführerin Zieseniß. „Wenn sie einen Lkw-Unfall haben, dann ist der aber immer spektakulär, das nimmt die Bevölkerung stärker wahr als einen Pkw-Unfall.“

Überwacht wird die A2 in Niedersachsen durch eine Anlage, die den Verkehrsfluss misst und die zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten daran anpasst. Die Tempolimits auf den Schilderbrücken über der Autobahn ändern sich daran angeschlossen automatisch. 

dpa